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Nach erneuter Kritik: DFB-Geschäftsführer schießt scharf gegen Hoeneß

Andreas Rettig will die Vorwürfe von Uli Hoeneß nicht unkommentiert stehen lassen.
Andreas Rettig nahm sich Uli Hoeneß zur Brust
Andreas Rettig nahm sich Uli Hoeneß zur Brust | picture alliance/GettyImages

Nicht nur Florentino Perez sorgt dieser Tage mit brisanten Aussagen für Aufsehen und Schlagzeilen en masse. Auch Bayerns Ehrenpräsident Uli Hoeneß machte zuletzt immer wieder mit Kritik gegenüber ehemaligen Spielern oder Bundestrainer Julian Nagelsmann auf sich aufmerksam.

Zuletzt monierte der 73-Jährige: "Wenn es Deutschland gelingt, eine Mannschaft zu werden, obwohl der Trainer es nicht geschafft hat, zweimal hintereinander mit derselben Elf zu spielen - dann haben wir eine Chance. Unser Bundestrainer glaubt, er gewinnt das Spiel. Nein, die Mannschaft gewinnt das Spiel."

Aussagen, die DFB-Geschäftsführer Andreas Rettig so nicht stehen lassen will – er geht auf Angriffskurs gegen Hoeneß.

Giftpfeile in Richtung Hoeneß

"Ich kann mich nicht erinnern, dass jemand vom DFB Herrn Hoeneß gebeten hat, ein Zwischenzeugnis für Herrn Nagelsmann auszugeben."
Rettig schießt gegen Hoeneß zurück

Diese Kritik sei "einfach unnötig", erklärte der 63-Jährige bei der Veranstaltung Düsseldorfer Jungs und ergänzte: "Ich kann mich nicht erinnern, dass jemand vom DFB Herrn Hoeneß gebeten hat, ein Zwischenzeugnis für Herrn Nagelsmann auszugeben. Ich kenne auch die Motivation nicht, was ihn da jetzt reitet. Ganz so schlecht ist unser Trainer nicht, wie der ein oder andere erklärt."

Deutliche Worte also, doch damit war die Sache noch nicht genug. Vielmehr ging er die Kritik Stichpunkt für Stichpunkt durch und widerlegte einige Aspekte. Zum Beispiel, dass Nagelsmann nach einem Hoeneß-Anruf "leicht beleidigt" gewesen sei.

Am Ende schoss er noch einen Giftpfeil in Richtung des 73-Jährigen ab: "Manchmal hängt es auch davon ab, wer der Absender ist." Was Rettig damit meinen dürfte, ist klar.

Rettig zeigt Hoeneß die Grenzen auf

Der 63-Jährige zeigte sich obendrein verwundert über die häufige Kritik aus München am Bundestrainer: "Genau dieser Trainer war dem FC Bayern mal, ich glaube, 25 Millionen Euro wert. Sie haben ihn dann entlassen und wollten ihn wieder zurückholen. Das wissen wir, weil wir genau zu der Zeit mit Julian in Vertragsgesprächen waren."

Hoeneß wurden in Summe also ordentlich die Grenzen aufgezeigt. Der 73-Jährige bekam in den letzten Monaten schon häufiger Gegenwind für seine teilweise fragwürdigen Aussagen. So deutlich wie Rettig war dabei aber noch niemand.


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