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Nach erfolgreicher Bayern-Saison: Bischof überrascht mit klarer WM-Ansage

Hinter Tom Bischof liegt eine vielversprechende erste Saison beim FC Bayern. Wird der junge Mittelfeldspieler dafür sogar mit einer WM-Teilnahme belohnt?
Spring Tom Bischof auf den WM-Zug auf?
Spring Tom Bischof auf den WM-Zug auf? | Stuart Franklin/GettyImages

Der Transfer von Tom Bischof im vergangenen Sommer war in erster Linie ein Vorgriff auf die Zukunft. Doch auch in seiner ersten Saison konnte er bereits zeigen, warum der FC Bayern ihn verpflichtet hat. Der 20-Jährige absolvierte beeindruckende 37 Einsätze (drei Tore, drei Assists) in seiner ersten Spielzeit bei den Münchnern und durfte am Saisonende die Meisterschale in die Höhe stemmen.

"Ich habe mich sehr gefreut, auch schon direkt nach dem Spiel die Meisterschale mal in der Hand zu haben. Ich glaube, deswegen bin ich auch hergewechselt, dass ich solche Momente erleben darf mit dem Team. Der Tag danach war auch echt geil. Man redet oft auch darüber, ob man mal da oben auf dem Rathausbalkon stehen will. Das war ein Traum, deswegen ist es ganz geil, das erleben zu dürfen", schwärmt Bischof im Interview mit Sky Sport.

"Wenn ich es davor so gewusst hätte, hätte ich es direkt unterschrieben", blickt er auf eine sehr erfolgreiche erste Bayern-Saison zurück. "Natürlich will man dann in der Saison, wenn man das Gefühl hat, man ist vielleicht nah dran oder man macht ganz gute Spiele, noch mehr. Das wäre auch sehr schlecht, wenn es nicht so ist. Deswegen spielt man auch hier, weil man immer mehr will, mehr Spiele und mehr Erfolge. Aber grundsätzlich bin ich eigentlich sehr zufrieden, weil ich einfach viel dazugelernt habe."

Bayern-Youngster profitiert von seiner Flexibilität

Dass ihn Trainer Vincent Kompany so häufig einsetzte, lag auch an seiner Flexibilität, schließlich kam dieser nicht nur auf seiner gewohnten Position im zentralen Mittelfeld zum Einsatz. Aufgrund der Verletzung von Alphonso Davies spielte er häufig auch hinten links.

"Ich bin variabler geworden. Ich hätte mir nie vorstellen können, dass ich jetzt Links- oder Rechtsverteidiger spiele. Letzte Saison war es ja noch rechter Flügel, das hätte ich mir zum Beispiel auch nicht vorstellen können. Und ich glaube, ich konnte damit der Mannschaft extrem helfen", gibt er zu. "Am Anfang hatte ich ein bisschen Probleme, es anzunehmen. Vor allem in den ersten ein, zwei Spielen, dann habe ich ein paar Gespräche geführt mit Joshua Kimmich zum Beispiel, der hat mir gesagt, dass ich meine Chance bekomme. Es hat sich ausgezahlt und ich bin einfach glücklich, dass ich jetzt auch links aushelfen konnte und der Mannschaft helfen konnte."

Bischof mit "extremen" Hoffnungen auf WM-Nominierung

Während schon vor der Kader-Nominierung von Julian Nagelsmann die ersten Namen durchsickern, die mit zur WM fahren werden, hofft auch Bischof darauf, sich im Aufgebot des A-Nationalteams wiederzufinden. Obwohl er in den vergangenen Monaten lediglich für die U21-Auswahl des DFB spielen durfte, scheint er sich durchaus Chancen auszurechnen.

Die Hoffnungen seien jedenfalls "extrem", gibt er überraschend offen zu. "Wenn ich keine Hoffnung habe, dann wäre ich fehl am Platz. Wenn ich nicht alles dafür geben würde, wäre es auch nicht so gut und in meinem Kopf, in meinem Gefühl, habe ich alles dafür gemacht, mich auch gut darauf vorbereitet. Es wäre ein Traum dabei zu sein und dann schauen wir mal."


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