Nach der schmerzhaften Degradierung bei Eintracht Frankfurt kurz vor dem Bundesliga-Saisonstart hat sich nun auch Kaua Santos selbst zu Wort gemeldet. Der brasilianische Torwart hatte mit seinen Leistungen in der Vorbereitung das Vertrauen von Trainer Adi Hütter verloren, sodass die Frankfurter die Bemühungen um eine neue Nummer eins intensivierten.
Fündig wurden sich schließlich bei Noah Atubolu, der per Leihe mit Kaufoption nach Frankfurt wechselte und beim 3:3 bei Union Berlin am 1. Spieltag gleich zwischen den Eintracht-Pfosten stand. Santos, der lange als kommende Nummer eins der Frankfurter galt, sich aber nie als solche etablieren konnte, blieb dagegen nur der Bankplatz. Der 23-Jährige ist seit drei Jahren in Frankfurt und gab sich nach dem jüngsten Rückschlag erneut kämpferisch und ohne Groll auf den Klub.
Klares Bekenntnis zur Eintracht
Santos' Statement ist ein klares Bekenntnis zu den Hessen. "Der einfache Weg im Fußball ist wegzulaufen – aber ich liebe euch, ich liebe den Verein und ich bin überzeugt, dass Frankfurt zum aktuellen Zeitpunkt der richtige Ort für mich ist", schrieb Santos unter anderem am Samstag bei Instagram: "Der richtige Ort, um mich zu entwickeln, zu lernen, ein guter Teamplayer zu sein und mit dem Verein gemeinsam zu wachsen." Es gebe "Zeiten im Profifußball, in denen man feiert, und es gibt Zeiten im Profifußball, in denen man dazulernt."
Schon im Interview mit der Bild hatte Santos jüngst erklärt, in Frankfurt noch nicht fertig zu sein (90min berichtete). Er will den Konkurrenzkampf offenbar weiter aufnehmen, auch wenn die Ausgangslage im Rennen um einen Stammplatz mit dem hochtalentierten Atubolu vor der Nase zunächst fast aussichtslos scheint. Zumindest Sportvorstand Markus Krösche sei laut der Bild aber immer noch von dem Potenzial des jungen Keepers überzeugt.
Weitere Eintracht-News lesen:
