In den letzten Tagen des Sommertransferfensters geht es bei Eintracht Frankfurt wieder einmal turbulent zu: Die Fans warten noch immer auf die Finalisierung des Transfers von Lilian Brassier, der die dünn besetzte Innenverteidigung verstärken soll. Auf der anderen Seite sollte Ritsu Doan mit seinem Wechsel nach Saudi-Arabien für dringend benötigte Einnahmen sorgen. Doch der Wechsel des Japaners ist auf den letzten Metern geplatzt.
Laut Medien hätte die Eintracht für Doan 17 Millionen Euro eingenommen, was innerhalb eines Jahres einen Verlust von vier Millionen Euro bedeutet hätte. Das zeigt, wie sehr die Hessen auf das Geld angewiesen sind. Womöglich auch, um den Transfer von Brassier endlich unter Dach und Fach zu bringen.
Chaibi könnte auf den letzten Metern gehen
Nach dem geplatzten Doan-Deal muss die Eintracht daher nun anderweitig an Geld kommen. Und dafür könnte Fares Chaibi sorgen. Wie die Bild berichtet, könnte der Algerier die Frankfurter am Deadline Day tatsächlich noch verlassen. Derzeit soll die Spielerseite mit einem Klub aus der Premier League verhandeln.
Eine Entscheidung steht noch aus, könnte dem Bericht zufolge aber sogar noch am Montagabend fallen. Auch die Verantwortlichen der SGE wissen von den Gesprächen zwischen Chaibis Beratern und dem englischen Interessenten.
Den gesamten Sommer über wurde Chaibi mit einem Abschied in Verbindung gebracht, ein Transfer kam jedoch bislang nicht zustande. Nach dem ersten Spieltag bei Union Berlin (3:3) deutete jedoch vieles darauf hin, dass der 23-Jährige in der Bankenmetropole bleiben würde. Trainer Adi Hütter stellte den Mittelfeldspieler von Beginn an ins Zentrum und ließ ihn die vollen 90 Minuten durchspielen.
Noch mehr Verkaufskandidaten: Der Stand bei Larsson und Bahoya
Bei der Eintracht gibt es aber noch weitere Verkaufskandidaten. Dazu zählt auch Hugo Larsson, dessen Berater derzeit mit englischen Vereinen verhandelt. Crystal Palace und der FC Fulham sollen an dem Schweden interessiert sein. Die Frankfurter würden einem Abgang aber erst bei einer Ablöse zwischen 25 und 30 Millionen Euro zustimmen.
Die Situation bei Jean-Matteo Bahoya ist komplizierter. Hull City war an dem Franzosen interessiert, doch der Spieler möchte nicht zum Premier-League-Aufsteiger wechseln. Nun sind zumindest noch der FC Everton und die AC Mailand interessiert. Der Ausgang ist bei Bahoya - wie bei vielen anderen SGE-Personalien - auch rund 24 Stunden vor Transferschluss noch völlig offen.
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