Yan Diomande hat sich entschieden. Der Ivorer wechselt zu Real Madrid – und somit eben nicht zu Paris Saint-Germain, die sich mit ihm bereits über einen Transfer einig waren. Aber weil die Ablöseforderungen von RB Leipzig zu hoch waren, zog sich PSG aus dem Poker zurück.
Das Geld, das eigentlich für Diomande vorgesehen war, will der Champions-League-Sieger jetzt allerdings nicht nur für einen Spieler ausgeben. Stattdessen arbeitet man in der französischen Hauptstadt an einem spektakulären Doppelschlag auf den Flügeln.
PSG bekommt seinen Wunschspieler
Wunschspieler Nummer eins ist Maghnes Akliouche. Der 24-Jährige sollte unabhängig von Diomande ebenfalls in den Prinzenpark wechseln – und wird das auch tun. Fabrizio Romano und Florian Plettenberg berichten unisono, dass der Transfer des Flügelstürmers in trockenen Tüchern ist.
PSG zahlt für Akliouche 50 Millionen Euro an die AS Monaco und stattet ihn mit einem Vertrag bis 2031 aus. Der Medizincheck ist für nächste Woche angesetzt. Doch der Monaco-Star bleibt höchstwahrscheinlich nicht der einzige Streich von Paris.
Paris schlägt in Amsterdam zu
In einem überraschenden Move steht PSG außerdem kurz vor der Verpflichtung von Ajax-Flügelspieler Mika Godts. Fabrizio Romano zufolge, hat der 21-Jährige bereits grünes Licht für einen Wechsel gegeben, nun stehen die Verhandlungen zwischen den Klubs an.
Amsterdam soll rund 60 Millionen Euro für den Belgier fordern, eine Summe, die für PSG kein Hindernis darstellt. In der französischen Hauptstadt sei man optimistisch, dass der Deal klappt, berichtet Romano.

Somit teilt PSG also die Diomande-Millionen auf und verpflichtet zwei spannende Flügelspieler, die den Kader weiter aufpolstern und Ousmane Dembélé, Khvicha Kvaratskhelia und Desiré Doué weitere Verschnaufspausen in der Ligue 1 verschaffen dürften.
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