Nach Bundesliga-Debüt: 1. FC Köln verlängert Vertrag mit Stürmer-Hoffnung
Von Simon Zimmermann

Er war die große Überraschung beim 1. FC Köln zum Start ins neue Jahr. Nachdem Fynn Schenten im letzten Spiel 2025 bereits erstmals im Bundesliga-Spieltagskader stand, schickte FC-Coach Lukas Kwasniok den 18-jährigen Mittelstürmer gegen den 1. FC Heidenheim von Beginn an ins Rennen.
62 Minuten durfte das Kölner Eigengewächs bei seinem Bundesliga-Debüt auf dem Rasen stehen. Es folgten 23 Minuten gegen den FC Bayern und immerhin nochmal drei gegen den SC Freiburg. Auf sein erstes Profitor muss der 1,89 Meter große Angreifer zwar noch warten, in der Jugend konnte Schenten aber schon als Knipser glänzen.
20 Treffer in 38 Spielen für die Kölner U19 stehen auf seinem Konto. In der laufenden Youth-League-Saison brillierte Schenten mit fünf Toren in vier Spielen. Dort steht er mit den Jung-Geißböcken nun im Sechzehntelfinale gegen Inter Mailand. Das Spiel am Mittwoch im Rheinenergiestadion ist ausverkauft - und wird damit zur Rekord-Kulisse in der Youth League!
Wenig verwunderlich derweil, dass die Geißböcke ihr Talent langfristig halten möchten. Zumal laut Bild-Informationen bereits andere Bundesligisten angeklopft hatten. Auch, weil der Vertrag des 18-Jährigen im Sommer ausgelaufen wäre.
Am Donnerstagnachmittag konnte der Bundesliga-Zehnte Vollzug melden: Schenten hat seinen Vertrag um vier Jahre bis 2030 verlängert.
🥹🖊️ Done deal. Unser Eigengewächs, Fynn Schenten, unterschreibt bis 2030 beim FC. ♥️🤍
— 1. FC Köln (@fckoeln) January 29, 2026
___#effzeh pic.twitter.com/8raLxdWmTS
"Fynn steht für einen mustergültigen Weg. Er ist am Geißbockheim groß geworden und hat mit starken Leistungen in der U19 auf sich aufmerksam gemacht. Als Belohnung durfte er vor der Winterpause bei den Profis mittrainieren und konnte sich dabei für das Trainingslager empfehlen. Er hat sich sehr gut präsentiert und in der Folge erste Erfahrungen in der Bundesliga gesammelt. Wir trauen ihm zu, sich langfristig auf diesem Niveau zu etablieren und wollen ihn auf diesem Weg begleiten", so Lukas Berg, Technischer Direktor des 1. FC Köln.
Schenten selbst erklärte: "Bevor ich nach Köln gekommen bin, habe ich nur ein paar Monate bei mir im Dorf Fußball gespielt, deshalb ist der FC mein Heimatverein. Sowohl als Spieler als auch als Zuschauer durfte ich hier schon richtig coole Ereignisse miterleben, auf die ich stolz bin. Am Tag der Deutschen U19-Meisterschaft noch im Stadion den Aufstieg der Profis zu feiern, das war unvergesslich. Es ist eine große Ehre, aber auch eine Verantwortung für mich, jetzt hier meinen ersten Profi-Vertrag zu unterschreiben - denn jetzt geht es weiter, es gibt neue Ziele, für die ich hart arbeiten werde."
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