Nach Brandt: BVB-Boss Ricken verkündet nächste Abgänge

Borussia Dortmund treibt die Kaderplanung mit großen Schritten voran.
Lars Ricken
Lars Ricken | RONNY HARTMANN/GettyImages

Die Meisterschaft ist abgefahren, dazu ist man auch in den Pokalwettbewerben nicht mehr vertreten. Die aktuelle Saison ist für Borussia Dortmund quasi gelaufen, weshalb die Verantwortlichen ihren Blick nun schon mit voller Kraft auf den Sommer richten. Die Kaderplanung nimmt immer mehr Gestalt an!

In den letzten Tagen wurde zunächst der Abschied von Julian Brandt bestätigt, dessen auslaufender Vertrag nicht mehr verlängert wird. Dazu konnte der BVB den umworbenen Felix Nmecha von einer vorzeitigen Verlängerung überzeugen und ihn bis 2030 binden.

Özcan und Süle erhalten keine neuen Verträge

Nun sind weitere Entscheidungen gefallen: Wie BVB-Boss Lars Ricken gegenüber den Ruhr Nachrichten bestätigte, ereilt Salih Özcan und Niklas Süle das gleiche Schicksal wie Brandt - die Verträge des Duos werden nicht verlängert, die beiden müssen sich im Sommer einen neuen Verein suchen.

Anders als bei Brandt ist das in diesem Fall jedoch nicht wirklich überraschend. Sowohl Özcan als auch Süle spielen schon länger keine große Rolle mehr. Dafür verdienen sie mit einem geschätzten Gehalt von 4,5 Millionen Euro (Özcan) und bis zu 14 Millionen Euro (Süle) jedoch außerordentlich gut. Kurzum: Preis/Leistung standen in keinem Verhältnis, weshalb die Trennung nur folgerichtig ist.

"Wir haben in dieser Woche mit beiden sehr offene und wertschätzende Gespräche geführt. Am Ende haben wir uns sowohl mit Niklas als auch mit Salih gemeinsam darauf verständigt, am Saisonende getrennte Wege zu gehen", verkündete Ricken. "Aber bis dahin warten noch neun Spiele auf uns, die wir alle zusammen so erfolgreich wie möglich bestreiten und uns auch in diesem Jahr wieder für die Champions League qualifizieren wollen."

Süle war 2022 mit riesigen Erwartungen vom FC Bayern nach Dortmund gewechselt, bestritt seitdem aber nur 108 Pflichtspiele für Schwarzgelb. Der Verteidiger machte vor allem mit Verletzungs- und Fitnessproblemen von sich reden und wusste nur selten zu überzeugen.

Özcan war im selben Jahr für fünf Millionen Euro vom 1. FC Köln verpflichtet worden, der Mittelfeldspieler bestritt seitdem 92 Spiele im BVB-Jersey. Der Deutsch-Türke war zwar stets sehr bemüht, bei ihm waren die Limitationen jedoch offensichtlich. Özcan hat(te) schlichtweg kein BVB-Niveau.

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