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Nach Albtraum-Comeback: BVB mit düsterer Befürchtung bei Süle

Niklas Süles Startelf-Comeback endete nach nur wenigen Minuten mit einem Elfmeter und einer möglichen Knieverletzung. Nach dem 1:2 in Hoffenheim wächst beim BVB damit die nächste Sorge im Saisonendspurt.
War das der letzte BVB-Einsatz für Niklas Süle?
War das der letzte BVB-Einsatz für Niklas Süle? | picture alliance/GettyImages

Bei Borussia Dortmund ist die zwischenzeitlich wieder aufgeflammte Meisterschaftshoffnung längst verflogen. Und nach dem 0:1 gegen Bayer Leverkusen sowie dem 1:2 bei der TSG Hoffenheim wirkt aktuell nicht einmal Platz zwei völlig sicher. Verfolger RB Leipzig hat nur noch fünf Punkte aufzuholen.

Gegen Hoffenheim wurde die zähe Partie erst in der Nachspielzeit entschieden. Zwei Handelfmeter, die Andrej Kramaric verwandelte, schickten den BVB letztlich ohne Punkte nach Hause.

Sorgen um Niklas Süle

Bitter wurde es für Borussia Dortmund vor allem in der 37. Minute. Niklas Süle rutschte im Strafraum unglücklich weg, zog im Fallen den Arm hoch und blockte damit einen Schuss der TSG. Die Folge: Elfmeter für Hoffenheim und das frühe Ende seines Startelf-Comebacks.

Lars Ricken sagte nach dem Abpfiff über den unglücklichen Abwehrstar: "Es besteht schon der Verdacht auf eine schwere Verletzung. Er sitzt mit einer Bandage am Knie in der Kabine. Jetzt müssen wir die weiteren Untersuchungen abwarten."

Trainer Niko Kovac konnte zumindest minimal beruhigen: "Natürlich ist es immer schön, wenn man bei seinen alten Klubs spielt. Das war auch meine Intention bei Niki. Wir wissen noch nichts Genaues. Er konnte zumindest auftreten. Das ist immerhin ein gutes Zeichen."

Schon am Sonntag soll eine eingehende Untersuchung folgen. Besonders tragisch: Wegen seines auslaufenden Vertrags könnte genau diese Szene, inklusive des verursachten Elfmeters, im schlimmsten Fall seine letzte Aktion für den BVB gewesen sein.

Wollte man nicht mal um die Meisterschaft kämpfen?

Noch vor wenigen Wochen konnte Dortmund auf ein Weiterkommen in der Champions League und sogar auf eine kleine Meisterschaftschance hoffen. Seitdem folgte das Aus gegen Bergamo und die Heimniederlage gegen den FC Bayern.

Auf die Frage, ob damit die Spannung bis Saisonende fehlen könnte, hatte Kovac damals betont: "Den Rückspiegel müssen wir im Auge behalten - es ist noch nichts geschafft. Die anderen schieben an. Wir wollen alle Spiele am liebsten gewinnen, das ist unser Ziel. Die Spannung darf nicht entweichen, aber dafür sorgen wir schon. So trainieren wir auch."

Genau das wirkt derzeit aber nicht stabil. Mit Leipzig, Hoffenheim und Leverkusen ließ der BVB gegen drei der vier engsten Verfolger Punkte liegen. Und wenn der Trend anhält, könnte es gegen kommende Gegner wie Eintracht Frankfurt oder den SC Freiburg tatsächlich noch einmal ungemütlich werden.

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