Ein einfaches 'Weiter so' gibt es beim FC Schalke nicht. Selbstverständlich würde der ganze Verein am liebsten an die letzten erfolgreichen Monate anknüpfen, doch angesichts der neuen Herausforderung in der Bundesliga ist das höchst unwahrscheinlich. Für Königsblau kann es in dieser Saison einzig und allein um den Klassenerhalt gehen.
Und gerade weil es einen klaren Cut zwischen dem Lauf in der vorigen und den Rahmenbedingungen der neuen Saison gibt, gibt es auch intern beim S04 einige Veränderungen. Diese schiebt der Sport Bild zufolge auch Miron Muslic persönlich mit an.
Dem ganzen Verein und insbesondere natürlich der Mannschaft soll klar sein: Für dieses neue Kapitel braucht es neue Maßnahmen, es muss nochmal ein, zwei Gänge hochgeschaltet werden.
Vom zwischenzeitlichen Sportverbot bis zur Ernährung: S04 will sich weiter verbessern
Laut der Sport Bild forderte Muslic von seinen Spielern beispielsweise einen deutlichen Abstand zum Fußball ein, als sich diese zum Ende der letzten Saison in den Urlaub begaben. Zwar hatten sie ihre individuellen Trainingspläne dabei, doch diese sollten sie explizit erst nach zwei Wochen angehen. Bis dahin: Bestenfalls nicht laufen, kein Fußball in der Nähe. Dieser psychische Abstand soll wichtig sein, um sich auch in dieser Hinsicht erholen und Kraft tanken zu können.
Ohnehin scheint Muslic ein Fan von klaren Zeichen zu sein. So gab es demnach auch zum Ende der Vorbereitung einen klaren Cut – und zwar in Form eines großen Familienfestes für alle Spieler, Trainer und Mitarbeiter. Einen fließenden Übergang zwischen Saisonvorbereitung und den ersten Pflichtspielen wollte das Trainerteam offenbar ganz bewusst nicht. Das Signal dahinter: Jetzt beginnt der große Ernst, die große Mission namens Klassenerhalt.
Zu den ein oder gar zwei Gängen, die S04 höher schalten soll, wie Muslic es selbst immer wieder in seine öffentliche Kommunikation einbaut, gehören auch die internen Abläufe. So wird etwa noch mehr auf die Ernährung geachtet, die Blut- und Fitnesswerte häufiger überprüft und so den Spielern geholfen. Alles ist umso mehr auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt.
Dazu gehört aber auch ein strengerer Strafenkatalog. Mit dem Aufstieg haben sich der Sport Bild zufolge alle Strafen verdoppelt. Ein Beispiel: Mussten in der Vorsaison noch 100 Euro in die Mannschaftskasse eingezahlt werden, wenn in der Kabine telefoniert wurde, sind es mittlerweile 200 Euro.
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