Moukoko droht nächster Karriere-Knick - Talfahrt geht weiter

Youssoufa Moukoko scheint beim FC Kopenhagen schon keine Zukunft mehr zu haben.
Youssoufa Moukoko könnte Kopenhagen schon wieder verlassen
Youssoufa Moukoko könnte Kopenhagen schon wieder verlassen / Nigel French/Allstar/GettyImages
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Der Wechsel zum FC Kopenhagen sollte für Youssoufa Moukoko der Neustart seiner noch jungen Karriere werden. Doch die Zeit in Dänemark droht als Fiasko zu enden, denn: Der FCK möchte Moukoko anscheinend schon wieder loswerden!

Wie das dänische Portal Bold berichtet, prüfe Kopenhagens Sportdirektor Sune Smith-Nielsen, Moukoko noch in diesem Winter zu verkaufen. Zur Erinnerung: Der Ex-Dortmunder war erst im vergangenen Sommer für fünf Millionen Euro in die dänische Hauptstadt gekommen und dort als großer Hoffnungsträger gefeiert worden.

Die Euphorie der Kopenhagener wich jedoch schnell Ernüchterung. In 16 Liga-Spielen kommt Moukoko auf gerade einmal drei Tore, dazu kommt ein weiteres in der Champions-League-Quali. Lediglich in den ersten beiden Pokalrunden ließ Moukoko es (gegen unterklassige Gegner) krachen, indem er dort viermal traf.

Im Sturmranking des FCK ist Moukoko zuletzt immer weiter abgerutscht, so dass beim Testspiel gegen Brann Bergen sogar U19-Stürmer Geovanni Vianney den Vorzug bekam - Moukoko hingegen schmorte über die komplette Distanz auf der Bank. Schon vor der Winterpause hatte die Spielzeit des 21-Jährigen stark abgenommen.

Wie Bold weiter berichtet, sei es jedoch unklar, ob Kopenhagen Moukoko tatsächlich noch an den mann bringen kann. Heißt: Die Interessenten des Angreifers stehen nicht gerade Schlange. Angesichts eines Vertrags bis 2030 und eines hohen Gehalts dürfte es auch recht schwer finden, Moukoko in den letzten Tagen der Transferperiode noch abzugeben.

Nachdem Moukoko schon in der letzten Saison, die er auf Leihbasis bei OGC Nizza verbracht hatte, durchweg enttäuscht hat, ist die Fehlzündung in Kopenhagen natürlich der nächste bittere Dämpfer für den Ex-Nationalspieler. Auch wenn Moukoko mit seinen 21 Jahren weiterhin den Großteil seiner Karriere vor sich hat, muss schon die Frage erlaubt sein, ob der ehemalige Himmelsstürmer des BVB nochmal die Kurve bekommt.


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