Monate des Grauens: Karriere von Ex-Schalker steht auf der Kippe

Erst ein Jahr vereinslos, dann Horrorverletzung: Blendi Idrizi macht eine schwere Zeit durch.
Blendi Idrizi hat Schalke 2024 verlassen
Blendi Idrizi hat Schalke 2024 verlassen / Jan Fromme - firo sportphoto/GettyImages
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Blendi Idrizi hat wirklich schwierige Monate hinter sich. Nachdem er sich im Sommer 2024 vom FC Schalke verabschiedet hatte, fand der Mittelfeldspieler erstmal keinen Klub. Es dauerte über ein Jahr, ehe der Deutsch-Kosovare bei einem neuen Verein unterkam.

Erst im Oktober 2025 war es so weit: Idrizi heuerte beim österreichischen Klub SCR Altach an. Dort unterschrieb der 27-Jährige einen Vertrag bis Saisonende, der per Option um ein weiteres Jahr verlängert werden kann. Doch die Chancen, dass diese Option gezogen wird, stehen denkbar schlecht.

Denn Ende Januar verletzte Idrizi sich schwer: Im Testspiel gegen Schaffhausen erlitt der Mittelfeldspieler einen Kreuzbandriss. Die Folge: Ein halbes Jahr Pause! Somit wird Idrizi in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen - folglich kann er sich auch nicht für einen Verbleib in Altach empfehlen.

"Es gibt Zeiten im Leben, da bleibt einem nur diese eine Frage: Warum? Warum jetzt? Warum ich?", haderte Idrizi in einem Instagram-Post. Für den Ex-Schalker ist es bereits der zweite Kreuzbandriss seiner Karriere - und der kommt zur Unzeit. "Mit allem, was ich hatte, habe ich mir einen Vertrag erarbeitet. Und dann, nur drei Monate später, reißt erneut das Kreuzband. Dasselbe Knie. Derselbe Schmerz. Aber ein anderes Gefühl", so Idrizi.

Vor seiner Verletzung hatte Idrizi nur drei Spiele für Altach bestritten, über insgesamt 56 Minuten. Bleibenden Eindruck konnte er also nicht hinterlassen. Und so muss man die harte Frage stellen, wie die Zukunft des 27-Jährigen überhaupt aussieht. Seine Karriere steht auf dem Spiel.

Denn sobald er im Sommer 2026 (hoffentlich) wieder gesund ist, hat er quasi zwei Jahre ohne Spielpraxis hinter sich. Dazu ein Knie, das bereits zwei Kreuzbandrisse verkraften musste. Es gibt wahrlich bessere Ausgangslagen für einen dann vereinslosen Spieler. Extrem bitter für Idrizi, der für Schalke insgesamt 43 Pflichtspiele bestritten hat und eigentlich gezeigt hatte, dass er zumindest das Zeug für einen soliden Zweitliga-Spieler besitzt...


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