Mohya-Premiere im Fokus: Gladbach stoppt die Negativ-Serie mit wichtigem Heimsieg
Von Yannik Möller

Nach zuletzt sieben sieglosen Spielen in Serie hat Borussia Mönchengladbach wieder einen Dreier einfahren können. Am Samstagnachmittag reichte ein verwandelter Elfmeter in der Nachspielzeit für den späten 1:0-Siegtreffer über Union Berlin.
Damit konnte die Fohlenelf diese Negativ-Serie beenden, sich wieder ein bisschen mit den zuletzt angesäuerten Fans versöhnen und etwas Mut für die nächsten Wochen schöpfen.
Doch obwohl Kevin Diks den entscheidenden Strafstoß unterbringen und sich damit zum wichtigen Matchwinner küren konnte, stand mit Wael Mohya ein anderes Fohlen im Fokus. Immerhin feierte der 17-Jährige sein Startelfdebüt für die Borussia.
"Hat es sich verdient": Positives Fazit und Lob zum Startelfdebüt von Mohya
"Es war auch einer der Punkte, dass die Fans in einem Heimspiel und in so einer Phase schon ein Grinsen im Gesicht haben, wenn sie auf die Aufstellung schauen und Wael Mohya da sehen", erklärte Eugen Polanski anschließend die Entscheidung für den Youngster (via RP). Bereits um den Jahreswechsel herum hatte der Gladbach-Cheftrainer öffentlich dargestellt, dass Mohya von der Startelf gar nicht so weit entfernt sei. Trotzdem hatte es nun noch fast zwei Monate bis zu dieser Premiere gedauert.
"Ich war zufrieden und ich glaube, auch das Stadion war zufrieden. Mit 17 Jahren ein solches Spiel in der Bundesliga so zu spielen, auch gegen die Körperlichkeit von Union, war schon bemerkenswert. Er hat gut in die Partie hereingefunden", gab es auch ein Lob vom Coach. Und auch Rouven Schröder gab Mohya wichtige Rückendeckung (via Bild): "Der Wael hat es sich verdient, reinzukommen. Er hat alles mitgemacht, was man sich von ihm wünscht: Im Eins-gegen-eins mutig gewesen, Aktionen abgeschlossen und auch zwei-, dreimal richtig gefoult worden. Das gehört alles dazu."
Auch Mohya selbst zeigte sich "zufrieden" mit seinem Startelfdebüt. Es sei ein "sehr, sehr geiles Gefühl" gewesen, endlich für die Borussia starten zu dürfen - inklusive Gänsehaut. Etwas nervös sei er dennoch gewesen, gab er offen zu: "Das haben die Jungs auch gemerkt, sie haben mich aber sehr gut aufgenommen und haben es mir sehr leicht gemacht."
Noch etwas neu und ungewohnt war für ihn die körperliche Intensität von Union, mehrfach musste Mohya durch Fouls gestoppt werden. "Ich war schon etwas genervt, doch letztlich ist es ja auch ein Kompliment, wenn sie mich sonst nicht stoppen können." Polanski ergänzte: "Er musste einiges einstecken, das ist Bundesliga. Das muss er lernen, doch er ist immer aufgestanden und hat weitergemacht."
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