Er war es, der das Spiel durch seinen Anschlusstreffer in der 75. Minute nochmal öffnen und spannend machen konnte: Fabio Silva erzielte für Borussia Dortmund das 1:2 gegen den FC Bayern im Supercup – und wird noch immer mit einem potenziellen Abgang in Verbindung gebracht.
Angesichts seines Treffers, der auch im Vorlauf gut herausgespielt war, hätte Silva nach dem Abpfiff und trotz der Niederlage die Möglichkeit gehabt, diese Szene zu nutzen und seine Ambitionen bei Schwarz-Gelb zu unterstreichen. Das tat er aber explizit nicht, als er auf einen möglichen Wechsel angesprochen wurde. "Das ist jetzt nicht das Wichtigste. Ich weiß nicht, was passieren wird. Ich fühle mich gut. Ich möchte natürlich mehr Spiele von Beginn an machen und der Mannschaft helfen", äußerte er sich laut Bild dahingehend recht zurückhaltend.
"Ich möchte noch wichtiger sein", merkte Silva an. "Wenn ich was anderes sage, würde ich lügen. Ich sage immer die Wahrheit."
Silva hält sich die Option eines BVB-Abgangs offen
So macht er deutlich: Die häufigen Einwechslungen und wenigen Startelf-Einsätze in Dortmund, die er in der vergangenen Saison hingenommen hat, entsprechen kaum seinem Ehrgeiz und Selbstverständnis. Wettbewerbsübergreifend durfte er in lediglich zehn Partien von Beginn an aufspielen. Bei seinen weiteren 29 Einsätzen wurde er jeweils eingewechselt.
"Jeder sieht, was ich letzte Saison gemacht habe, in den Minuten, in denen ich gespielt habe, die Assists, die Bewegungen. Ich bin keine normale 9, eine 9,5", führte Silva zu seiner Rolle aus. Seine Ansicht scheint klar: Durch seine Leistungen hat er sich weitaus mehr Vertrauen verdient.
Dass er im Supercup gegen die Münchener erneut nur etwa eine halbe Stunde aufspielen durfte, wird ihn wohl eher nicht von einem möglichen Turnaround überzeugt haben. Es macht jedenfalls den Anschein, als würde er sich einen etwaigen Wechsel als Szenario noch offen halten.
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