Mittelstädt über seine WM-Chancen - zuletzt beim DFB-Team außen vor

Zuletzt war der VfB-Star nicht vom Bundestrainer berücksichtigt worden, weshalb es ein Gespräch mit Julian Nagelsmann gab.
Maximilian Mittelstädt
Maximilian Mittelstädt / picture alliance/GettyImages
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Obwohl Maximilian Mittelstädt beim VfB Stuttgart wieder eine rundum zufriedenstellende Saison spielt, fand er bei der deutschen Nationalmannschaft zuletzt keine Berücksichtigung. Der Linksverteidiger stand letztmals im September 2025 für das DFB-Team auf dem Feld und wurde bei den Lehrgängen im Oktober und November jeweils außen vor gelassen.

David Raum scheint sich mittlerweile auf der linken Abwehrseite festgespielt zu haben, daneben bevorzugte Julian Nagelsmann zuletzt den Frankfurter Nathaniel Brown. Somit deutet sich ein Hauen und Stechen an, welcher Linksverteidiger sich den Traum von der WM erfüllen darf.

Bei der Heim-EM im Sommer 2024 hatte Mittelstädt noch vier von fünf Spiele absolviert, dabei dreimal in der Startelf gestanden. Insofern wäre es für den VfB-Star sicherlich eine Enttäuschung, wenn er diesen Sommer leer ausgehen würde.

"Es ist schwer zu sagen, wie ich mich persönlich da positioniert fühle. Klar gibt es da ein Duell, wo jetzt drei Spieler um die Position kämpfen und zwei am Ende vielleicht mitgenommen werden", ordnete Mittelstädt die Lage auf der Pressekonferenz vor dem Playoff-Rückspiel gegen Celtic Glasgow ein.

Mittelstädt verriet zudem, dass er Ende des letzten Jahres einen Austausch mit Nagelsmann hatte. Dabei habe der Bundestrainer ihm gesagt, "was ich zu tun habe und was die Gründe sind [dass er zuletzt nicht nominiert wurde]". "Das hat mich nur mehr motiviert, um noch mehr Gas zu geben", stellte der 28-Jährige klar.

"Ich versuche, meine Leistung zu bringen und dann wird man sehen, was am Ende dabei herauskommt. Ich glaube, die anderen Jungs machen es aktuell auch sehr gut. Es ist ein Dreikampf und am Ende entscheidet der Bundestrainer, welche beiden Spieler er mitnimmt."

Verdient hätten es im Grunde alle drei Spieler. Für Brown spricht womöglich sein noch junges Alter, denn mit seinen 22 Jahren gilt er als einer der zukünftigen Hoffnungsträger der DFB-Auswahl. Da wäre es vielleicht nicht verkehrt, ihn in diesem Sommer erste Turniererfahrungen hinter einem erfahrenen David Raum sammeln zu lassen.


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