Millionendeal: Neue Rekordverdienerin im Frauenfußball
Von Fabian Küpper

Der Frauenfußball erfreut sich in den letzten Jahren einer immer größeren Beliebtheit. Regelmäßig werden neue Rekorde aufgestellt, egal ob bei den Zuschauerzahlen oder den Ablösesummen. Spielerinnen wie Aitana Bonmati oder Mariona sind zu Vorbildern von Millionen von Mädchen geworden.
In den USA ist eine dieser Spielerinnen Trinity Rodman. Die Stürmerin von Washington Spirit spielt seit Jahren in der National Womens Soccer League (NWSL) groß auf und gehört zu den besten Spielerinnen der Liga. Dabei setzt sie jetzt neue Maßstäbe.
Ein neuer Meilenstein
Denn die 23-Jährige darf sich ab sofort als bestbezahlteste Spielerin im Frauenfußball bezeichnen. Wie ESPN berichtet, hat Rodman einen neuen Vertrag über drei Jahre beim Hauptstadt-Klub unterschrieben. Dadurch verdient sie jetzt ab sofort 1,7 Millionen Euro pro Saison inklusive etwaiger Boni – ein großer Schritt für den Frauenfußball.
"Es fühlt sich unglaublich an, ich bin sehr glücklich", sagt sie nach der Vertragsunterschrift und ergänzt: "Das ist ein monumentaler, alles verändernder Moment. Ich kann kaum in Worte fassen, wie sich das anfühlt."
Kritik von außen lasse sie dabei kalt. "Natürlich wird jeder seine Meinung dazu haben, aber das hat mich noch nie interessiert. Das ändert für mich gar nichts." Der Vertrag öffne neue Türen. "Das eröffnet Chancen für amerikanische Mädchen mit Träumen. Ich war selbst eines von ihnen."
Berühmter Vater und NWSL-Rekordhalterin
Trinity ist dabei die jüngste Spielerin aller Zeiten, die in die amerikanische Profiliga kam. Bereits mit 18 Jahren wurde sie von den Spirit im Draft ausgewählt und hat seitdem 97 Spiele für die Franchise bestritten, in denen sie 45 Scorerpunkte sammeln konnte.
Mit Rampenlicht kennt sich Rodman dabei aus. Ihr Vater ist Dennis Rodman, der einst in der NBA an der Seite von Michael Jordan spielte. Zu ihr hat sie allerdings ein schwieriges Verhältnis. "Er ist kein Vater. Vielleicht vom Blut her, aber sonst nicht. Seine Stimme zu hören tut weh." Sie nannte ihn "einen extrem selbstsüchtigen Menschen".
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