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Millionen-Angebote aus dem Ausland: Verliert Bayer Leverkusen noch zwei Stars?

Bei Bayer 04 Leverkusen herrscht im Transfer-Endspurt extremer Hochbetrieb. Für Exequiel Palacios und Ernest Poku liegen lukrative Offerten vor.
Könnte die Werkself nach einem neuen Millionen-Angebot aus England noch in diesem Sommer verlassen: Exequiel Palacios
Könnte die Werkself nach einem neuen Millionen-Angebot aus England noch in diesem Sommer verlassen: Exequiel Palacios | Jan Fromme - firo sportphoto/GettyImages

Bayer 04 Leverkusen ist am Wochenende mit einem deutlichen 4:0-Erfolg beim SV Wehen Wiesbaden in die neue Pflichtspielsaison gestartet. Doch das sportliche Geschehen auf dem Rasen rückte schnell in den Hintergrund.

Bis zum Schließen des Transferfensters am 1. September steht Sportgeschäftsführer Simon Rolfes noch extrem viel Arbeit bevor. Der Kader der Werkself ist aktuell schlichtweg zu groß. Gleich zwei prominente Akteure könnten den Verein zeitnah verlassen und für einen späten Geldregen sorgen.

Neues Millionen-Angebot aus England

Im Fokus der internationalen Konkurrenz steht unter anderem Exequiel Palacios. Der argentinische Weltmeister von 2022 kam im Pokal erst in der 78. Minute auf den Platz. Es war sein erster Einsatz nach einer längeren Pause. Ob noch viele weitere hinzukommen, ist ungewiss.

Der Premier-League-Aufsteiger Ipswich Town buhlt massiv um den 27-jährigen zentralen Mittelfeldspieler. Zuletzt hatten die Engländer rund 20 Millionen Euro geboten, dieses Angebot aber nun laut übereinstimmenden Medienberichten noch einmal deutlich nachgebessert. Inklusive Bonuszahlungen winkt Bayer nun eine Ablöse von rund 30 Millionen Euro.

Simon Rolfes bestätigte nach dem Pokalspiel die laufenden Verhandlungen: "Es ist in der Tat richtig, dass sie sich ein bisschen bewegen, aber nicht so, wie wir uns das vorstellen."

Italien-Interesse an schnellem Flügelspieler

Stand im Pokal nicht mehr im Kader und weckt großes Interesse in der italienischen Serie A: Ernest Poku
Stand im Pokal nicht mehr im Kader und weckt großes Interesse in der italienischen Serie A: Ernest Poku | Robbie Jay Barratt - AMA/GettyImages

Ein weiterer heißer Abschiedskandidat ist Ernest Poku. Der rasante Rechtsaußen fehlte in Wiesbaden bereits komplett im Aufgebot der Leverkusener. Nach Informationen der Bild-Zeitung laufen aktuell intensive Verhandlungen zwischen der AC Florenz und der Werkself.

Für die Italiener ist der 22-jährige Niederländer der absolute Top-Kandidat für die offensive Außenbahn. Im Raum steht ein Deal mit einem Gesamtvolumen von bis zu 25 Millionen Euro. Auch der englische Klub AFC Sunderland soll seine Fühler nach dem Schienenspieler ausgestreckt haben.

Rolfes kommentierte die Personalien Palacios und Poku offen, trat aber gleichzeitig auf die Bremse. "Was beide Fälle gemeinsam haben: Es gibt keine Einigung. Gespräche gibt es, das stimmt, in beiden Fällen. Aber bei beiden ist nicht klar, dass es passiert", erklärte der Sportboss der Werkself.

Spektakuläre Rückkehr rückt näher

Sollte Poku den Verein verlassen, würde auf der rechten Außenbahn ein Platz frei werden. Diesen soll ein alter Bekannter einnehmen: Moussa Diaby. Wie die Bild weiter berichtet, wächst in Leverkusen die Zuversicht, den Franzosen vom saudischen Klub Al-Ittihad zurück in die Bundesliga holen zu können.

Der 27-Jährige stand bei seinem aktuellen Arbeitgeber in den vergangenen beiden Spielen bereits nicht mehr im Kader. Zwischen dem Spieler und Bayer herrscht ohnehin schon längst Einigkeit über einen langfristigen Vertrag bis zum Sommer 2031.

Zudem haben sich beide Klubs dem Vernehmen nach auf eine Ablösesumme von rund 30 Millionen Euro verständigt. Der Transfer hakt aktuell nur noch an ausstehenden Verhandlungen über eine Abfindung zwischen Diaby und den Saudis. Die Leverkusener Bosse hoffen auf eine finale Klärung im Laufe der Woche.


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