Historischer Meilenstein für den Kapitän des FC Bayern München: Wenn Manuel Neuer heute Abend in der Münchner Allianz Arena gegen den FC Arsenal zwischen den Pfosten steht, bestreitet die deutsche Nummer eins ihr 163. Spiel in der UEFA Champions League.
Damit klettert der 40-Jährige auf das Podest der ewigen Rekordspieler der europäischen Königsklasse: Neuer zieht am heutigen Mittwochabend mit Lionel Messi und seinem langjährigen Gefährten Thomas Müller gleich, die beide ebenfalls bei 163 Einsätzen stehen.
Die Rekordspieler der Champions League im Überblick
In der Geschichte der Champions League (ab 1992/93, ohne Qualifikation) haben lediglich zwei Profis mehr Einsätze absolviert als Bayerns Schlussmann.
Einsätze | Spieler |
|---|---|
183 | Cristiano Ronaldo |
177 | Iker Casillas |
163 | Manuel Neuer |
163 | Lionel Messi |
163 | Thomas Müller |
152 | Karim Benzema |
151 | Toni Kroos |
151 | Xavi |
144 | Robert Lewandowski |
142 | Luka Modric |
142 | Raul |
142 | Sergio Ramos |
Jagd auf Iker Casillas: Welcher Torhüter hat die meisten CL-Spiele?
Unter allen Torhütern der Champions-League-Historie belegt Manuel Neuer unangefochten Platz zwei. Vor dem Bayern-Keeper rangiert nur noch die spanische Torwart-Legende Iker Casillas, der für Real Madrid und den FC Porto insgesamt 177 Mal in der Königsklasse auflief. Neuer fehlen damit noch 14 Einsätze auf den Spitzenplatz der Torhüter-Wertung.
Einen anderen All-Time-Rekord hält der gebürtige Gelsenkirchener dagegen schon längst exklusiv: Mit 58 Zu-Null-Spielen ist Manuel Neuer der Torhüter mit den meisten Weißen Westen der Champions-League-Geschichte – hier verwies er Casillas (57 Zu-Null-Spiele) und Gianluigi Buffon (52) bereits auf die Plätze.
Neuer feierte sein Königsklassen-Debüt im März 2008 damals noch im Trikot des FC Schalke 04 – unvergessen bleibt seine Weltklasse-Leistung im Achtelfinale beim FC Porto. Nach seinem Wechsel nach München im Sommer 2011 folgten 141 weitere Einsätze für den deutschen Rekordmeister sowie die beiden Titelgewinne in den Jahren 2013 (Triple unter Jupp Heynckes) und 2020 (Sextuple unter Hansi Flick).
