Der Abschied von Kenny-Prince Redondo vom 1. FC Kaiserslautern sorgte bei vielen Fans bereits für Enttäuschung. Nun könnte es für die Anhänger der Roten Teufel offenbar noch bitterer kommen. Wie die Bild berichtet, weckt der Flügelspieler inzwischen großes Interesse bei mehreren Vereinen aus der 2. Bundesliga.
Interesse aus Deutschland und dem Ausland
Demnach sollen bereits erste Gespräche mit verschiedenen Aufstiegskandidaten geführt worden sein. Damit erscheint ein Verbleib im deutschen Unterhaus plötzlich wieder sehr realistisch. Besonders schmerzhaft für die Lautern-Fans: Redondo könnte künftig sogar im Trikot eines direkten Konkurrenten auf den Betzenberg zurückkehren.
Neben mehreren deutschen Klubs sollen sich laut Bild auch Vereine aus dem Ausland intensiv mit dem 31-Jährigen beschäftigen. Bereits vor einigen Wochen waren Anfragen aus Belgien und Portugal bekannt geworden. Inzwischen soll es zudem konkretes Interesse aus der zweiten spanischen Liga sowie von Erstligisten aus kleineren europäischen Ligen geben.
Redondo war über Jahre eines der Gesichter des 1. FC Kaiserslautern. Zwischen 2020 und 2026 absolvierte der Offensivspieler insgesamt 165 Pflichtspiele für die Roten Teufel. Dabei erzielte er 19 Tore und bereitete weitere 22 Treffer vor. Vor allem während des Lauterer Zweitliga-Aufstiegs entwickelte sich Redondo zu einem absoluten Publikumsliebling.
Redondo vor Verbleib in Pfälzer Region
Besonders emotional ist die Situation offenbar deshalb, weil Redondo den Roten Teufeln seinerseits eigentlich gar nicht verlassen wollte. Nach insgesamt fünfeinhalb Jahren am Betzenberg kann sich der Familienvater laut Bild sogar vorstellen, langfristig in der Pfalz zu bleiben.
Auch privat ist die Verbindung zur Region inzwischen eng geworden: Seine Ehefrau betreibt mittlerweile ein Fitnessstudio in Kaiserslautern, die Familie plant ihren Lebensmittelpunkt weiterhin dort.
Genau deshalb könnte ein Wechsel innerhalb Deutschlands für Redondo die attraktivste Lösung sein – sportlich wie privat. Für viele Lautern-Fans wäre ein Transfer zu einem direkten Konkurrenten allerdings nur schwer zu akzeptieren.
