Etwa 500.000 Euro bezahlte der FC Schalke im vergangenen Sommer an Holstein Kiel, um sich die Dienste von Finn Porath zu sichern. Der inzwischen 29-Jährige traf in Gelsenkirchen wieder auf den zuvor bereits gewechselten Timo Becker und war unter Miron Muslic insbesondere als rechter Schienenspieler gefragt.
Nun, nach nur einer gemeinsamen Saison, scheint schon die Trennung bevorzustehen. Der S04 plant mit einem Transfer-Sommer, in dem es insgesamt mehr Abgänge als Zugänge geben wird. Das hatte Frank Baumann bereits betont. Porath scheint zu den möglichen Abgängen zu gehören. Bei den Knappen wird ihm keine nennenswerte Rolle in der Bundesliga zugetraut, gleichzeitig gibt es laut der WAZ bereits mehrere Klubs aus der 2. Bundesliga, die sich zumindest mit ihm beschäftigen.
Porath wäre für kleines Geld zu haben – Rückrunde brachte deutlichen Knick
Was einen möglichen Wechsel vorantreibt: Schalke fordert wohl nur eine vergleichsweise kleine Ablösesumme. Diese soll im niedrigen bis mittleren sechsstelligen Bereich liegen. Sollte es derartige Angebote für Porath geben, wird sich der Aufsteiger offen für eine Trennung zeigen. Ein Szenario, das keineswegs unrealistisch scheint.
Bereits in der Rückrunde spielte Porath unter Muslic so gut wie gar keine Rolle mehr. Zwar verpasste er auch ganze acht Partien aufgrund seiner Oberschenkelverletzung. Zugleich saß er aber in zuvor vier Spielen in Folge über jeweils 90 Minuten nur auf der Bank, während er es am letzten Spieltag gar nicht erst ins Aufgebot schaffte. Spätestens mit dem Wechsel auf die Viererkette, in der Becker den Rechtsverteidiger gab, war er weitestgehend raus. Doch auch insgesamt stand Porath lediglich sechsmal in der S04-Startelf.
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