Luka Vuskovic hat die Bundesliga im Sturm erobert. In Rekordzeit spielte sich der 19-Jährige in die Herzen der HSV-Fans und mauserte sich beim Aufsteiger zum unumstrittenen Abwehrchef. Vuskovic dirigiert die Abwehr der Rothosen bereits wie ein alter Hase.
Klar ist spätestens nach dieser Saison: Dem jungen Kroaten steht eine absolute Weltkarriere bevor. Nur wo er diese verbringen wird, steht noch in den Sternen. Denn eigentlich gehört Vuskovic den Tottenham Hotspur – wie gesagt: eigentlich.
Denn die Spurs spielen eine wahre Horrorsaison und sind selbst in akuter Abstiegsgefahr. Sollte das Undenkbare wirklich eintreten und Tottenham tatsächlich den Gang in die Zweitklassigkeit antreten müssen, dann wird sich auch Vuskovic zweimal überlegen, ob er in Nord-London bleiben will.
Eine satte Ablöse
Die internationalen Top-Klubs wie der FC Barcelona und Bayern München haben bereits die Angel ausgeworfen. Allerdings wird ein Transfer laut der Mundo Deportivo alles andere als günstig.
Laut dem spanischen Blatt müssen interessierte Klubs mindestens 60 Millionen Euro auf den Tisch legen, wenn sie Vuskovic im Sommer verpflichten wollen. Eine ordentliche Stange Geld, bei der fraglich ist, ob der mittlerweile sparsame FC Bayern diese Summe nach Nord-London überweisen will.
Barca als Top-Favorit?
Barca hingegen könnte in die Karten spielen, dass Vuskovic von Pini Zahavi vertreten wird, der seit jeher ein gutes Verhältnis zu Präsident Joan Laporta pflegt. Knackpunkt hier ist die Präsidentschaftswahl am 15. März. Sollte Laporta gegen seinen größten Konkurrenten Victor Font gewinnen, könnte auch der Vuskovic-Transfer Fahrt aufnehmen.
Der Hamburger SV wiederum wird wohl die Hoffnungen auf einen Verbleib von Vuskovic endgültig begraben müssen. Bereits am Montag berichtete die Bild, dass selbst im Verein die Wahrscheinlichkeit für eine weitere Saison von Vuskovic in der Hansestadt bei "unter einem Prozent" liege.
