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Matthäus verrät: Das fehlt Real Madrid für einen Sieg über Bayern

Der TV-Experte sieht in Real Madrid weiterhin eine sehr starke Mannschaft – der es aber an einem wichtigen Element im Kader mangelt.
Lothar Matthäus
Lothar Matthäus | Inaki Esnaola/GettyImages

Durch den 2:1-Sieg im Hinspiel kann der FC Bayern am Mittwochabend selbstbewusst in das erneute Duell mit Real Madrid gehen. Gewiss ist der Einzug ins Halbfinale der Champions League aber natürlich noch nicht, dafür bringen die Königlichen eine zu hohe Qualität mit und das Potenzial einer großen Wucht, die sie oftmals in der Königsklasse entwickeln können.

Lothar Matthäus ist der Ansicht, dass dem spanischen Hauptstadtklub allerdings ein ganz wichtiger Faktor abhanden gekommen ist, der für solche Spiele entscheidend sein kann: die Führungsspieler.

"Kein einziger ist eine Ikone": Matthäus fehlen bei Real die Typen

"Es gab das ganze Jahr über schon Unruhen in Madrid, gerade mit Xabi Alonso und dem Trainerwechsel. Aber mir fehlen da bei Real auch einfach die Typen", schrieb der 65-Jährige in seiner Kolumne für Sky. Weiter heißt es: "In den letzten Jahren oder Jahrzehnten waren mit Spielern wie Toni Kroos, Luka Modric oder Sergio Ramos Typen auf dem Platz, die es jetzt nicht mehr gibt."

Die aktuellen Real-Spieler seien zwar "schnell, dribbelstark und exzellente Techniker", die selbstverständlich auch "eine gewisse Stärke" mitbringen. Trotzdem "versprühen sie nicht mehr diese Kraft aus den letzten Jahrzehnten", so Matthäus. "Es sind gute Spieler, aber kein einziger ist eine Ikone, kein Vinicius, kein Bellingham und auch kein Mbappe – und das fehlt Real."

Aus diesem Grund bleibe der FC Bayern der Favorit auf den Halbfinal-Einzug, wobei Matthäus betonte, dass das nicht bedeute, dass "eine einfache Aufgabe" auf den deutschen Rekordmeister warten werde: "Wenn Real Madrid wie in letzten 25 Minuten im Hinspiel auftritt mit einem Bellingham, der da der Gamechanger war, kann sich schnell auch alles drehen – gerade wenn Neuer nicht so einen Tag hat wie in Madrid. In so einem Spiel können die kleinsten Fehler bestraft werden, was Real im Hinspiel auch beinahe gemacht hätte."

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