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Marktwert-Update nach der WM: Weltrekord & Bundesliga-Bestmarke geknackt

Nach dem Turnier wurden die geschätzten Marktwerte angepasst. Zwei Superstars knacken die All-time-Bestmarke. Einer den Bundesliga-Rekord.
Michael Olises Marktwert geht weiter nach oben
Michael Olises Marktwert geht weiter nach oben | David Ramos/GettyImages

Spanien hat sich bei der WM 2026 zum zweiten Mal zum Weltmeister gekrönt. Jungstar Lamine Yamal darf sich im Anschluss auch über einen Marktwert-Weltrekord freuen, den er nun gemeinsam mit Erling Haaland hält.

Beim Marktwert-Update von transfermarkt.de nach dem Turnier durften sich insgesamt 99 Spieler über eine Steigerung freuen. Auch sieben Bundesliga-Profis haben ihren geschätzten Marktwert erhöht.

Yamal und Haaland mit All-time-Rekord

Seit 2004 werden von transfermarkt.de Marktwerte geschätzt und erhoben. Noch nie wurde dabei der Marktwert eines Spielers so hoch beziffert wie von Lamine Yamal und Erling Haaland nach der WM 2026.

Haaland hatte die 200-Millionen-Euro-Schallmauer bereits im Oktober 2024 geknackt. Jetzt hat er seinen Marktwert noch einmal um 20 Millionen Euro erhöht. Yamal stand seit Mitte 2025 bei 200 Millionen Euro und hat jetzt ebenso 20 Millionen Euro Marktwert hinzugewonnen.

Spieler (Klub)

neuer Marktwert

Plus

Lamine Yamal (Barça)

220 Mio. €

+ 20 Mio. €

Erling Haaland (Man City)

220 Mio. €

+ 20 Mio. €

Olise sorgt für Bundesliga-Bestmarke

Den höchsten Marktwert aller Zeiten für einen Spieler aus der Bundesliga hat nun Michael Olise inne. Der Bayern-Star zauberte bei der WM 2026 auch für Frankreich (das Halbfinale ausgenommen) und konnte so ebenfalls 20 Millionen Euro obendrauf packen. Olise steht jetzt bei 170 Millionen Euro. Neben Haaland, Yamal und Kylian Mbappé (200 Mio. Euro) zählt Olise damit zu den vier wertvollsten Fußballern der Welt.

Er liegt weltweit vor Jude Bellingham, der seinen Marktwert dank starker WM-Auftritte um satte 30 Millionen auf jetzt 160 Millionen Euro nach oben schrauben konnte.

Vier Bayern-Stars mit Marktwert-Plus

Neben Olise konnten vom FC Bayern drei weitere Spieler dazu gewinnen. Dayot Upamecanos Marktwert wuchs um fünf Millionen Euro auf 75 Millionen Euro. Neuzugang Ismael Saibari steigerte sich um 15 Millionen Euro auf jetzt 55 Millionen Euro und Neuzugang Nummer zwei, Nathaniel Brown, um zehn Millionen Euro auf 50 Millionen Euro.

Damit verzeichnen die Bayern auch den höchsten Kaderwert, den man jemals hatte. Nach dem Plus von insgesamt 55 Millionen Euro geht es auf 1,08 Milliarden Euro.

Plus für BVB- und Mainz-Star sowie für Leverkusen-Rückkehrer

Neben den vier Bayern-Stars darf sich auch Dortmunds Felix Nmecha über einen leichten Anstieg von fünf Millionen Euro auf jetzt 55 Millionen Euro Marktwert freuen. Der Mainzer Kaishu Sano hat seinen Marktwert sogar um zehn Millionen Euro auf 50 Millionen Euro gesteigert.

Der 18-jährige Shootingstar Kerim Alajbegovic hat nach den Auftritten mit Bosnien nun einen Marktwert von 25 Millionen Euro und damit drei Millionen Euro mehr. Bayer Leverkusen hatte bereits vor dem Turnier die Rückkaufoption bei Alajbegovic genutzt. Allerdings würde das Offensiv-Juwel gerne nach Italien wechseln, wo mehrere Klubs interessiert sind. Bislang sträubt sich Bayer 04 aber noch dagegen.

Die Marktwert-Gewinner aus der Bundesliga

Spieler (Klub)

neuer Marktwert

Plus

Michael Olise (Bayern)

170 Mio. €

+ 20 Mio. €

Dayot Upamecano (Bayern)

75 Mio. €

+ 5 Mio. €

Ismael Saibari (Bayern)

55 Mio. €

+ 15 Mio. €

Felix Nmecha (BVB)

55 Mio. €

+ 5 Mio. €

Nathaniel Brown (Bayern)

50 Mio. €

+ 10 Mio. €

Kaishu Sano (Mainz)

50 Mio. €

+ 10 Mio. €

Kerim Alajbegovic (Leverkusen)

25 Mio. €

+ 3 Mio. €


Wie werden die Marktwerte festgelegt?

Laut transfermarkt.de werden die Marktwerte der Spieler folgendermaßen ermittelt:
Die Transfermarkt-Marktwerte entstehen unter Berücksichtigung verschiedener Preisfindungsmodelle sowie einem starken Einbezug der Transfermarkt-Community, die sich in detaillierten Diskussionen mit den Werten auseinandersetzt. Die Transfermarkt-Marktwerte sind nicht pauschal mit den tatsächlich gezahlten Ablösesummen gleichzusetzen. Das Ziel ist nicht, einen Preis vorherzusagen, sondern einen Erwartungswert. Bei der Erhebung des Marktwertes sind in einem gewissen Maß sowohl individuelle Transfermodalitäten als auch situative Rahmenbedingungen relevant. 

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