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Vuskovic-Rückkehr beim HSV – So reagiert Polzin

Am kommenden Dienstag darf Mario Vuskovic wieder ins Training beim HSV einsteigen.
VonJan Kupitz
Mario Vuskovic vor der Rückkehr
Mario Vuskovic vor der Rückkehr | Thomas Lohnes/GettyImages

Im November 2026 endet endlich die Sperre von Mario Vuskovic und jeder, der es mit dem Hamburger SV hält, sehnt diesen Tag schon lange herbei.

Bevor wir Vuskovic wieder in einem Pflichtspiel sehen, steht aber erstmal seine Rückkehr ins Training an. Zwei Monate vor Ablauf der Dopingsperre darf der Verteidiger offiziell in den Kreis der Mannschaft zurückkehren und mit seinen Teamkollegen trainieren und im Kraftraum arbeiten. Am kommenden Dienstag ist es soweit!

HSV-Trainer Merlin Polzin verriet, dass er in dieser Woche ein ausführliches Gespräch mit Vuskovic hatte. "Dabei ging es darum: Okay, es ist noch eine Woche, jetzt wird mit allem wirklich rückwärts gezählt. Er wird schon brennen. Den müssen wir wohl eher ein bisschen bremsen", wird der 35-Jährige von der Bild zitiert. "Er kann es kaum noch erwarten. Die letzten Wochen und Tage waren noch härter, weil man spürt: Je näher es kommt, desto ungeduldiger wird man."

Die erste Einheit, die Vuskovic wieder mit dem HSV-Team bestreiten wird, wird vom Trainingsplatz ins Volksparkstadion gelegt – die Rothosen erwarten einen großen Andrang. "Er ist aber nicht der Typ, das Comeback zu sehr in den Mittelpunkt zu stellen", meinte Polzin über den Kroaten. "Er freut sich extrem darauf, wenn er in der Kabine und im Kraftraum sein darf und einfach Zeit mit den Teamkollegen verbringt."

Vuskovic körperlich gut in Schuss

Körperlich bescheinigte Polzin Vuskuvic "einen sehr fitten, dynamischen Eindruck". Kein Wunder, schließlich arbeitete der Verteidiger zuletzt mit einem eigenen Trainer, um nach dem Ende der Dopingsperre so schnell wie möglich einsatzbereit zu sein.

Bevor Vuskovic zurückkehrt, möchte der HSV-Coach auch nochmal das Team sensibilisieren und über den speziellen Fall aufklären. Bis auf Daniel Heuer Fernandes, Miro Muheim und Bakery Jatta war nämlich noch kein Spieler bei den Rothosen, als die Dopingsperre in Kraft trat. "Es wird meine Aufgabe sein, allen Spielern, die noch nicht mit ihm zusammengespielt haben, greifbar zu machen, was passiert ist, wie was schiefgelaufen ist oder ungerecht war", so Polzin.

"Was er da erlebt hat, auch seine Familie, seine Eltern, das wünscht man keinem", führte der 35-Jährige aus. "Es spricht aber für die Familie Vuskovic und die HSV-Familie, wie man zusammengehalten hat. Wie unterschiedliche Personen, die in vier Jahren das Sagen hatten, das Thema angegangen sind. Das ist herausragend."


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