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Mainzer Star-Trio bald weg? Heidel redet Tacheles

Verlassen Sano, Amiri und Nebel die 05er auf einen Schlag? Das sagt Sportchef Heidel.
Mainz-Boss Christian Heidel
Mainz-Boss Christian Heidel | Sebastian El-Saqqa - firo sportphoto/GettyImages

Mit Fabio Gruber, Eric Martel oder auch Ransford Königsdörffer hat der 1. FSV Mainz durchaus schon sehenswerte Transfers gelandet. Auf der Abgangsseite sieht das anders aus, denn einen Stammspieler mussten die 05er bislang nicht ziehen lassen.

Das könnte sich im Laufes des Augusts aber freilich noch ändern: Mit Nadiem Amiri, Kaishu Sano und Paul Nebel gibt es gleich drei Namen, die munter auf dem Transfermarkt gehandelt werden – und obendrein beachtliche Summen einspielen könnten. Bei Sano ist beispielsweise von bis zu 60 Millionen Euro die Rede.

Hat Mainz bald also einen vollen Geldspeicher, dafür aber deutlich weniger Qualität auf dem Feld? Nein, stellt Sportvorstand Christian Heidel gegenüber dem kicker unmissverständlich klar.

Mainz-Boss Heidel spricht Machtwort

"Das entscheiden wir – und sonst niemand. Deshalb gefällt mir die eine oder andere Berichterstattung überhaupt nicht. Da wird immer gefragt: Beschließt jetzt der Herr Amiri, der Herr Sano oder der Herr Nebel zu gehen? Aber das entscheiden wir. Fakt ist auch: Wir geben keinen ab, ohne einen Plan zu haben, wie wir denjenigen ersetzen", bekräftigte Heidel.

Gleichzeitig schloss der Mainz-Boss das "Horrorszenario", dass sowohl Sano, Amiri als auch Nebel gehen, kategorisch aus. "Dass alle drei gehen, wird definitiv nicht eintreten, ausgeschlossen. Das machen wir auf gar keinen Fall, das wäre auch komplett sinnlos", stellte Heidel klar und fragte süffisant: "Was sollten wir mit dem ganzen Geld denn anfangen?"

Keine Gespräche mit Leipzig wegen Amiri

Heidel störte sich vor allem an der jüngsten Berichterstattung der Sport Bild, wonach Amiri bereits mit RB Leipzig einig sei und auch die Gespräche zwischen beiden Klubs gut voranschreiten würden: "Ich habe keine Ahnung, woher das kommt. Es weiß niemand etwas. Selbst der Nadiem war überrascht. Wir haben einen ganz guten Draht zu Leipzig. Marcel [Schäfer] und ich verstehen uns eigentlich wirklich gut – aber wir haben zu diesem Thema nicht ein einziges Wort gesprochen."

Bei Sano bahne sich derzeit ebenfalls kein Abgang an. "Ich kann nur sagen: Die Behauptung, dass uns sicher noch jemand verlassen wird, ist falsch. Stand heute ist da nichts", versicherte Heidel.


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