Der deutschen Fußball-Bundesliga steht wieder ein langweiliges Titelrennen bevor. Behauptet zumindest Lothar Matthäus.
Nachdem der FC Bayern schon in der vergangenen Saison an der Spitze einsam seine Kreise gezogen hat und mit 16 (!) Punkten Vorsprung deutscher Meister wurde, glaubt Matthäus, dass das 2026/27 ähnlich aussehen wird. "Bayern wird mit mindestens zehn Punkten Abstand wieder Meister", prophezeite der TV-Experte in seiner Sky-Kolumne.
Matthäus sieht keine Konkurrenz für Bayern
"Generell halte ich den Konkurrenzkampf um die Stammplätze beim FC Bayern für spannender als das Rennen um die Deutsche Meisterschaft", spottete Matthäus sogar. "Brown und Saibari werden um ihre Plätze kämpfen. Karl, Olise, Gnabry und Musiala ebenso. Alles Top-Spieler, die von Anfang an auf dem Platz stehen wollen. Gerade die enorme Kaderbreite dürfte den Bayern nicht nur in der Champions League helfen. Sie verschafft ihnen auch im Bundesliga-Alltag Vorteile, die die Konkurrenz kaum ausgleichen kann."
Daher ist es für Matthäus gar keine Frage, wer Meister wird. Offen sei für ihn nur, wer sich die Vize-Meisterschaft schnappt. "Vor allem Borussia Dortmund wird den Anspruch haben, sich als klare Nummer zwei in Deutschland zu etablieren", meinte der 65-Jährige. "Mit Leverkusen, Stuttgart und Leipzig muss immer gerechnet werden. Aber Dortmund hat sich gut verstärkt und vielleicht legen sie die paar Millionen für Said El Mala auch noch auf den Tisch. Das ist eine hoch eingestufte Aktie, bei der man aber ziemlich sicher weiß, dass sie in Zukunft weiter steigen wird."
Hohe Erwartungen an Bischof
Apropos hoch eingestuft: Auch von Tim Bischof erwartet Matthäus sich noch einiges! "Der Ex-Hoffenheimer hat bereits bei der TSG und in der vergangenen Saison beim FC Bayern regelmäßig gezeigt, was für ein herausragender Fußballer er ist. Er hat einen großen Schritt unter Kompany gemacht, Spiele schon an sich gerissen und mit seinen Schüssen aus der zweiten Reihe wertvolle Tore erzielt", erläuterte der Rekordnationalspieler. Daher traue er Bischof zu, Aleks Pavlovic den Stammplatz im Mittelfeld neben Joshua Kimmich wegreißen zu können.
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