Der Freitagabend war für den 1. FC Köln ein gebrauchter Abend. Mit 1:4 kamen die Domstädter beim VfB Stuttgart unter die Räder, der sich in beeindruckender Weise nach dem 1:5 in der Vorwoche gegen den FC Bayern rehabilitierte.
Insbesondere in der Abwehr wirkten die Kölner häufig konfus, weshalb Sport-Geschäftsführer Thomas Kessler nach dem Spiel auch sofort Alarm schlug. Doch trotz der deutlichen Klatsche gab es auch einen Lichtblick: Mikey Moore.
Der Anfang von etwas Großem?
Der 19-Jährige, dessen Leihe am Deadline Day endlich offiziell wurde, feierte in der zweiten Halbzeit sein Debüt für die Kölner – und machte dabei Lust auf mehr. "Es ist wenig überraschend, dass er gut ist. Er konnte in 45 Minuten schon mal andeuten, was wir uns von ihm versprechen. Wir sind froh, dass er da ist“, sagte Kessler nach dem Spiel.
Trainer René Wagner klang da schon deutlich euphorischer: "Ich freue mich, dass er da ist. Ich glaube, wir wissen alle, dass er eine brutale Qualität hat. Er hat das Spiel nach seiner Einwechslung gewissermaßen verändert. Der Junge will immer den Ball haben, ist immer aktiv, hat Lösungen nach vorne."
Neues Traumduo mit El Mala?
Auch in der Mannschaft selbst ist man begeistert von Moores Qualitäten: "Was er schon im Training gezeigt hat und jetzt auch im Spiel – das macht Mut und Lust auf mehr", sagte Kapitän Marvin Schwäbe begeistert. Mittelfeldspieler Tom Krauß ergänzte: "Ich habe ihn auch in England verfolgt. Jeder gute Spieler hilft uns. Man sieht schon seine extreme Qualität. Er wird uns in der ganzen Saison extrem helfen."
Klar ist: Ist Moore einmal eingespielt und vollständig integriert hat er das Potenzial mit Said El Mala eine der spannendsten Flügelzangen der Bundesliga zu bilden. Kölns neue Nummer zehn fehlte gegen den VfB aufgrund einer Erkältung, dürfte jedoch bald wieder einsatzbereit sein. Vielleicht debüttiert das neue Flügelduo ja schon am nächsten Wochenende gegen Werder Bremen.
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