Leverkusen vor dem Mainz-Spiel: Verletzungssorgen bremsen Werkself
Von Niclas Hergt

Bei Bayer 04 Leverkusen spitzt sich die Personallage vor dem wichtigen Heimspiel gegen Mainz zu. Während die englische Woche ohnehin hohe Belastung bringt, muss Trainer Kasper Hjulmand gleich mehrere Ausfälle und Fragezeichen moderieren. Besonders in der Offensive muss der Däne neue Lösungen finden.
Offensive unter Druck: Tillman erneut raus
Für Malik Tillman verläuft die Saison weiterhin unglücklich. Nach mehreren kleineren Rückschlägen schien er gerade wieder Fahrt aufzunehmen, bevor er beim 0:1 in Berlin früh von Stanley Nsoki am Fuß getroffen wurde – eine Szene, die Trainer Kasper Hjulmand noch immer ärgert: "Das war eine brutale Aktion."
Tillman spielte zwar weiter, fehlt nun aber sowohl gegen Mainz als auch schon im Champions-League-Playoff-Duell mit Olympiakos. Ob der 23-Jährige in der entscheidenden Phase der Saison noch einmal seine Topform erreicht, ist offen.
Neben Tillmann muss die Werkself in der Offensive weiterhin auf die Langzeitverletzen Nathan Tella und Elisse Ben Seghir verzichten. Hoffnung gibt es allerdings bei Youngster Ibrahim Maza und Routinier Martin Terrier, die rechtzeitig fit werden könnten. Sollten beide nicht fit dür die Startelf sein, werden vermutlich Jonas Hofmann und Ernest Poku hinter der Sturmspitze agieren.
Weitere Ausfälle in der Hintermannschaft
Auch defensiv steckt Bayer 04 Leverkusen vor einer echten Belastungsprobe. Loic Bade fällt mit einer Muskelverletzung aus und auch Lucas Vazquez fehlt wegen Problemen an der Wade. Für Bade dürfte erneut Robert Andrich ins Defensivzentrum rücken, während auf der rechten Seite voraussichtlich Arthur beginnt. Eine weitere Option ist Youngster Axel Tape, der in den kommenden Wochen auf zusätzliche Einsatzzeit hoffen darf.
Zudem muss die Werkself weiterhin auf Stammtorhüter Mark Flekken verzichten, der an einer Knieverletzung laboriert. Erfreuliche Nachrichten gibt es dagegen von Edmond Tapsoba, der von den Mannschaftsärzten grünes Licht erhalten hat.
Trainer Kasper Hjulmand zeigt sich trotz der schwierigen Personalsituation kämpferisch: "In Wochen mit so vielen Spielen braucht es Rotation, Routinen und Regeneration. Das ist keine Entschuldigung. Wir sind bereit."
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