Leverkusen streckt Fühler nach ungarischem Mittelfeldjuwel aus
Von Niclas Hergt

Bayer 04 Leverkusen ist auf der Suche nach einer Verstärkung für das zentrale Mittelfeld offenbar in Ungarn fündig geworden. Wie der italienische Transferinsider Rudy Galetti berichtet, beschäftigt sich der Doublesieger von 2024 intensiv mit einer Verpflichtung des ungarischen Nationalspielers Alex Tóth. Sein Marktwert wird laut transfermarkt.de derzeit auf acht Millionen Euro geschätzt. Neben der Werkself sollen allerdings auch andere europäische Topklubs wie der FC Villarreal, Real Betis aus der spanischen La Liga sowie Lazio Rom aus der italienischen Serie A am 20-jährigen Youngster von Ferencváros Budapest interessiert sein.
Werkself an Ungarnjuwel dran?
Der Tabellendritte der Bundesliga hat in den letzten Wochen wiederholt betont, dass er mit dem aktuellen Kader sehr zufrieden ist und dieser nur mit passenden Spielern erweitert werden soll. Nun steht mit Alex Tóth ein junges ungarisches Talent in Leverkusen offenbar hoch im Kurs. Der Spieler würde ideal in die Vereinsphilosophie passen und die derzeit stark dezimierte Leverkusener Mittelfeldzentrale umgehend verstärken.
Überangebot oder dringend benötigte Soforthilfe im Bayer-Zentrum?
Auf dem Papier scheint die Werkself im Zentrum mit Aleix García, Equi Fernández, Exequiel Palacios, Robert Andrich und dem zuletzt stark aufspielenden Ibrahim Maza sehr gut besetzt. Dennoch fehlen aktuell Optionen. Während Maza mit Algerien zu den Top-Favoriten beim Afrika-Cup zählt und daher voraussichtlich noch mindestens zwei Wochen fehlen wird, fällt Palacios bis Ende Januar verletzungsbedingt aus. Kapitän Andrich hat sich zuletzt vor allem eine Stammposition hinten in der Dreierkette erspielt. Somit besteht akuter Handlungsbedarf im zentralen Mittelfeld.
Tóth als Ideallösung
Diese Lücke könnte der junge Ungar offenbar füllen. Bereits 2023 debütierte er mit 17 Jahren für Ferencváros und hat sich beim amtierenden ungarischen Meister bereits als Stammspieler etabliert. Er ist flexibel im zentralen und defensiven Mittelfeld einsetzbar und überzeugt besonders durch seine Spielintelligenz, starke Passwerte und sichere Ballkontrolle. Außerdem sammelte er mit Ferencváros bereits Erfahrung auf europäischer Bühne in der UEFA Europa League. Für Ungarn kam der Youngster bereits zu neun A-Länderspielen.
Bei der Werkself könnte er nun den nächsten Schritt machen. Leverkusen ist dafür bekannt, jungen Talenten Spielpraxis zu geben und sie nachhaltig zur europäischen Spitzenklasse auszubilden. Somit wäre der Wechsel eine Win-Win-Situation für Tóth und Bayer.
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