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Letzte Hoffnung Daniel Thioune? Werder-Boss mit deutlicher Kownacki-Ansage

Dawid Kownacki kehrt zu Werder Bremen zurück. Dort ist Daniel Thioune seine einzige Hoffnung für einen Verbleib.
Dawid Kownacki steht auf der Werder-Streichliste
Dawid Kownacki steht auf der Werder-Streichliste | picture alliance/GettyImages

Werder Bremen will die in der vergangenen Saison harmlose Offensive in diesem Sommer aufrüsten. Mit dem offensiven Mittelfeldspieler Chuki (22) und Mittelstürmer Kenny Quetant (19) hat Sportchef Clemens Fritz bereits zwei vielversprechende Offensiv-Youngster ablösefrei verpflichtet.

Mit Cedric Itten steht zudem ein gestandener Torjäger vor einem Wechsel an den Osterdeich. Werder nutzt dabei den Abstieg von Fortuna Düsseldorf, um den Schweizer WM-Fahrer ablösefrei zu bekommen.

Bei diesen drei Offensiv-Transfers wird es vermutlich aber nicht bleiben. Laut kicker könnte noch ein weiterer Angreifer kommen. Auch, um Trainer Daniel Thioune die Option für eine Doppelspitze zu bieten. Für diese stünden aus dem aktuellen Aufgebot auch Justin Njinmah und Shootingstar Salim Musah bereit.

Fritz offen für Kownacki-Verkauf

"Sollte es ein Angebot geben, werden wir es besprechen."
Clemens Fritz (Bild)

Ein weiterer Kandidat, den Thioune bestens kennt, wäre Dawid Kownacki. Beide arbeiteten bei Fortuna Düsseldorf äußerst erfolgreich zusammen. Als der Pole 2023 nach Bremen wechselte, konnte er bei Werder aber nicht mehr überzeugen. Stattdessen erfolgte zunächst die Leih-Rückkehr nach Düsseldorf und in der vergangenen Saison eine Leihe zu Hertha BSC.

Jetzt kehrt Kownacki vorerst zurück nach Bremen, wo er noch ein Jahr unter Vertrag steht. Allerdings wird er als klarer Abschiedskandidat gehandelt. Fritz hat sich nun gegenüber der Bild zur Situation des 29-Jährigen geäußert: "Stand jetzt wird Dawid zum Trainingsstart auf dem Platz stehen. Er kennt Daniel und kann sich über Leistung anbieten. Für ihn gilt aber auch: Sollte es ein Angebot geben, werden wir es besprechen."

Sorgt Thioune für eine Kownacki-Überraschung?

Heißt im Klartext: Kownacki darf zwar unter seinem Ex-Coach vorspielen, Werder will ihn aber weiterhin am liebsten loswerden und wartet auf Angebote.

Thioune ist demnach Kownackis letzter Werder-Strohhalm, sollte der Stürmer selbst überhaupt an einem Verbleib an der Weser interessiert sein. Unter dem aktuellen SVW-Trainer hatte der Pole bei der Fortuna in 64 Spielen starke 29 Tore und 15 Assists geliefert. Für Werder steht nach 22 Pflichtspielen dagegen noch die Null bei Toren und Vorlagen. Und auch zuletzt in Berlin lief es für Kownacki mau: sechs Tore und zwei Vorlagen gelangen ihm in 24 Partien.


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