Borussia Mönchengladbach startet mit einem Auswärtsspiel bei RB Leipzig in die neue Bundesliga-Saison. Unangenehmer könnte der Start für die Fohlenelf kaum sein. Denn: In Leipzig hat Gladbach bislang noch nie gewonnen!
Damit sich das in diesem Jahr ändert, vertraut Trainer Eugen Polanski auf Tim Kleindienst und Ko Itakura. Wie die Bild berichtet, werden die beiden Führungsspieler am ersten Spieltag direkt in der Startelf erwartet. Das hat sich dem Bericht zufolge in der Trainingswoche abgezeichnet.
Während Kleindienst nach seinem Fehlen im DFB-Pokal (Grund: leichte muskuläre Probleme) in dieser Woche sogar eine Trainingseinheit mehr absolviert hat als die Spieler, die gegen Schott Mainz aktiv waren, habe Itakura im Training so agiert, als sei er nie weg gewesen.
Itakura als Abwehrchef gefordert
Der Bild zufolge bildete Itakura im Training zusammen mit Kevin Diks die Innenverteidigung und zeigte dabei nicht nur seine spielerische klasse, sondern coachte wie selbstverständlich auch seine Mitspieler. Genau dieser Aspekt dürfte auch der Grund sein, warum der Japaner gegen Leipzig den Vorzug vor Jan Leszczynski erhält, der im DFB-Pokal noch in der Startelf gestanden hatte. Itakura durfte gegen Schott Mainz erst als Joker ran.
"Kos Vorteil ist, dass er hier sehr viel kannte. Dementsprechend ist dieser Anlaufprozess deutlich kleiner", betonte Polanski. "Es war auch wichtig, dass er die Spielminuten kriegt, um einfach wieder das Gefühl für die Mannschaft zu bekommen. Ich glaube, dass die Reaktion der Fans hörbar war, wie froh sie sind, dass Ko wieder da ist. Auch er lächelt noch immer die ganze Zeit. Im besten Fall lächelt er auch nach dem Spiel."
In Leipzig werden Kleindienst und Itakura aber nicht nur wegen ihrer Leaderqualitäten gebraucht, sondern auch wegen ihrer Kopfballstärke. Laut Bild-Angaben wurden bei Borussia fleißig Standards trainiert – dabei nahmen die beiden sowohl offensiv als auch defensiv "die wichtigsten Rollen" ein.
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