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Leipzig-Transfer geplatzt: Wie es bei Stürmer-Shootingstar Asllani jetzt weitergeht

Fisnik Asllani war in diesem Sommer dank einer Ausstiegsklausel heiß begehrt. So geht es für den Stürmer-Shootingstar nach dem geplatzten Transfer zu RB Leipzig weiter.
Fisnik Asllani ist zurück im TSG-Training
Fisnik Asllani ist zurück im TSG-Training | IMAGO/foto2press

Nach der Rückkehr in den europäischen Wettbewerb hat die TSG Hoffenheim in diesem Sommer kräftig investiert. Bisher kamen sieben neue Spieler für insgesamt knapp über 66 Millionen Euro Ablöse. Finanziert werden konnte die Shoppingtour aber auch dank hoher Einnahmen. 70 Millionen Euro – davon allein 50 Millionen Euro mit dem Verkauf von Bazoumana Touré an Newcastle – haben die Kraichgauer eingenommen.

Auf weitere Transfer-Einnahmen ist man bei der TSG folglich nicht angewiesen. Das ist besonders wichtig mit Blick auf den Fall Fisnik Asllani. Der Stürmer-Shootingstar stand bereits unmittelbar vor einem Wechsel zu RB Leipzig, ehe dort nach dem Medizincheck körperliche Bedenken angemeldet wurden und der Deal doch noch platzte.

Hoffenheim hätte den Wechsel aufgrund einer Ausstiegsklausel nicht verhindern können. Doch statt in Leipzig geht es für den 24-Jährigen zunächst bei der TSG weiter, wo man sofort betonte, volles Vertrauen in die körperliche Verfassung Asllanis zu haben. So gesehen wäre ein Verbleib des Angreifers beinahe ein weiterer "Neuzugang".

TSG plant wieder "zu 100 Prozent" mit Asllani

Allerdings sollen an Asllani zahlreiche weitere Topklubs Interesse zeigen. Vor allem Barça und der BVB wurden in der jüngeren Vergangenheit immer wieder mit dem Stürmer in Verbindung gebracht. Das große Problem für interessierte Klubs ist laut Sky aber nun, dass die Ausstiegsklausel abgelaufen ist.

Hoffenheim hat dank eines Vertrages bis 2029 also wieder die volle Kontrolle und soll "zu 100 Prozent" mit Asllani planen. Begehrt gemacht hatte den 24-Jährigen auch die Tatsache, dass er per Klausel wohl für 25 bis 30 Millionen Euro zu haben gewesen wäre. Sein Marktwert wird nach einer starken Bundesliga-Saison 25/26 auf 35 Millionen Euro geschätzt.

Nach Ablauf der Ausstiegsklausel würden die TSG-Bosse nach Sky-Angaben nur bei einem "außergewöhnliches Angebot" über einen Verkauf nachdenken. Wie hoch dieses mindestens ausfallen müsste, bleibt offen. Deutlich über dem geschätzten Marktwert dürfte das Preisschild aber sicher angesetzt sein.

Zumal es einen Notverkauf wegen der bereits eingeplanten Asllani-Einnahmen nicht brauchen soll. Es sei laut Sky zwar möglich, dass noch ein Angreifer abgegeben wird (auch per Leihe). Anstelle von Asllani brauche es aus finanzieller Sicht aber keinen weiteren Verkauf.


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