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Läuft der Stage-Poker noch? So ist der Stand beim Werder-Star

Stillstand im Werben der Hoffenheimer um Jens Stage. Ist ein Transfer der Bremer Mittelfeldsäule damit vom Tisch?
Zukunft weiter ungewiss: Jens Stage
Zukunft weiter ungewiss: Jens Stage | DeFodi Images/GettyImages

Nach dem ablösefreien Abgang von Grischa Prömel und der Rückkehr ins internationale Geschäft will sich die TSG Hoffenheim im zentralen Mittelfeld verstärken. Werder-Star Jens Stage ist dabei in den Fokus gerückt. Ende Mai wurde bereits von einer Einigung zwischen der TSG und dem 29-jährigen Dänen berichtet. Demnach winkt dem torgefährlichen Mittelfeldspieler im Kraichgau ein Vertrag bis 2030.

Dem Vernehmen nach hat Hoffenheim Anfang Juni auch zwei Angebote an Werder abgegeben. Beide wurden von den Bremern aber postwendend abgelehnt, weil sie deutlich unter dem Preisschild von rund 15 Millionen Euro lagen.

Kein drittes Stage-Angebot – Däne will schnell Klarheit

Seitdem ist nicht mehr viel passiert im Transfer-Poker. Laut Deichstube gab es keinen dritten TSG-Versuch. Vom Tisch sei der Deal damit zwar noch nicht. Klar ist aber, dass die SVW-Bosse ihre Haltung klargemacht haben und die Hoffenheimer am Zug wären. Ohne eine deutlich verbesserte dritte Offerte wird Stage am Osterdeich nicht die Freigabe bekommen.

Das Stage-Lager soll derweil auf eine schnelle Entscheidung pochen, um so früh wie möglich Klarheit zu haben.

Dass die TSG noch mit einem für Werder akzeptablen Angebot um die Ecke kommt, wird aber zunehmend fraglicher. Laut Deichstube sehe man Stage zwar weiterhin als "das passende Puzzlestück, um die Lücke im Kader zu schließen". Mit Cajetan Lenz wurde ein Youngster für diese Position aber bereits aus Bochum verpflichtet. Mit zehn Millionen Euro Ablöse war der 20-Jährige auch nicht gerade billig.

Ebenfalls kostspielig waren die bisherigen Sommer-Transfers von Linksverteidiger Mats Rots (zwölf Mio. Euro) und Offensiv-Allrounder Patrick Wimmer (zehn Mio. Euro).

Hat Hoffenheim zwei heißere Alternativen?

Erschwerend hinzu kommt laut Sky, dass Hoffenheim längst andere zentrale Mittelfeldspieler im Fokus hat. Allen voran Nathan De Cat. Der erst 17-Jährige von RSC Anderlecht gilt als riesiges Talent, wäre aber entsprechend teuer. In den letzten Tagen soll es neue Gespräche zwischen der TSG und der Spielerseite gegeben haben. Grundsätzlich könne sich De Cat den Schritt nach Hoffenheim vorstellen. Zusagen oder Einigungen gibt aber noch nicht.

Eine weitere Alternative ist der 22-jährige Japaner Kodai Sano von NEC Nijmegen. Der kicker hatte zuvor schon vom TSG-Interesse berichtet, dementierte aber Berichte aus der Niederlande, wonach Hoffenheim bereits ein 15-Millionen-Euro-Angebot abgegeben habe.

Sky behauptet, dass ein Stage-Transfer für die Kraichgauer nicht endgültig vom Tisch sei, Transfers von De Cat oder Sano aber heißer sind.

Werder-Fans können sich also wieder zunehmend Hoffnung machen, dass der Topscorer der letzten beiden Bundesliga-Saisons weiterhin in Grünweiß aufläuft.


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