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Langjähriger Publikumsliebling: Was macht eigentlich Ralf Fährmann?

Ralf Fährmann prägte Schalke 04 über Jahre als Torwart und Publikumsliebling. Jetzt ist offiziell, dass der Ex-Kapitän seine Karriere beendet und erklärt auch, warum es kein neues Kapitel mehr gab.
Ralf Fährmann mit Abschied von Schalke
Ralf Fährmann mit Abschied von Schalke | Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages

289 Spiele, 90 davon ohne Gegentor: Ralf Fährmann prägte zwischen den Pfosten eine lange Zeit bei Schalke 04. Jetzt ist es offiziell: Der 37-jährige Ex-Kapitän der Königsblauen beendet seine Karriere. Seit dem vergangenen Sommer war der Torhüter ohne Verein.

Gegenüber transfermarkt.de erklärte Fährmann: "Ich habe mir bewusst Zeit gelassen, falls etwas Interessantes oder Spannendes kommt. Aber in den letzten Monaten sind keine Angebote eingetroffen, bei denen ich sagen würde, dafür brenne ich. Ich werde meine Torwarthandschuhe im Profifußball nicht mehr anziehen."

Auf Schalke prägte er eine Torwart-Ära

Im Juli 2003 kam Fährmann erstmals in die Jugend von Schalke. Bis Juli 2025 sollte er den Klub, mit mehreren Zwischenstopps bei anderen Vereinen, über Jahre hinweg prägen. Er spielte für Königsblau sowohl in der Champions League als auch in der 2. Bundesliga. 2018 holte er mit Schalke die Vizemeisterschaft.

Mit Blick auf seine Karriere und die Wege, die er hätte einschlagen können, sagte Fährmann: "Natürlich gab es Anfragen aus Spanien, Italien und England. Aber ich habe mich immer gefragt: Was gebe ich auf, und will ich das wirklich aufgeben? Für Vereine wie Real Madrid, den FC Barcelona oder den FC Liverpool hätte ich es wahrscheinlich aufgegeben, aber die restlichen Vereine sind zu meiner aktiven Zeit nie an Schalke herangekommen. Bei welchem Verein weißt du, dass das nächste Auswärtsspiel ein Heimspiel wird, weil Tausende positive Verrückte das Stadion einnehmen? Schalke war zu meiner aktiven Zeit ein sportlicher Topverein."

Ein Abschied, der hängen bleibt

Anders als zwischenzeitlich erwartet bekam Fährmann nach Diskrepanzen mit dem Verein beim letzten Heimspiel der Saison 2024/25 doch noch die Möglichkeit, sich vor den Fans in Gelsenkirchen zu verabschieden. "Es hat sich einfach wie ein richtig ehrlicher Applaus angefühlt. Ich kann jedem einzelnen Fan, der im Stadion war, einfach nur Danke sagen, dass ich so wahnsinnig emotional verabschiedet wurde."

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