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Kwasniok mit Brandrede zu El-Mala-Gerüchten

Rund um Said El Mala reißen die Schlagzeilen einfach nicht ab. Jetzt wurde Lukas Kwasniok deutlich und nahm die neuesten Gerüchte auseinander.
Kwasniok mit Sorge um El Mala
Kwasniok mit Sorge um El Mala | Ralf Ibing - firo sportphoto/GettyImages

Es will und kann rund um Said El Mala einfach nicht ruhig werden. Ob Spielzeit, WM-Chancen oder Wechselgerüchte: In den Schlagzeilen der letzten Wochen war der 1. FC Köln kaum ohne seinen Shootingstar zu finden.

Zuletzt berichtete die Sport Bild, dass die El Malas – neuerdings beraten von den Eltern – Premier-League-Klub Brighton & Hove Albion eine Wechsel-Zusage für den Sommer erteilt hätten (90min berichtete). Sein Trainer Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz vor dem Rheinderby zu einem deutlichen Rundumschlag an und bezog klar Stellung.

So steht Kwasniok zur DFB-Nominierung

Zunächst ordnete der Trainer die Nicht-Nominierung für die A-Nationalmannschaft ein: "Da gibt es keine Bewertung meinerseits, der Bundestrainer hat so entschieden. Ich bewerte nur Saids Leistungen und seine Entwicklung nach innen, und damit bin ich äußerst einverstanden."

Dann blieb er sachlich, aber klar: "Fakt ist: Er macht eine Entwicklung. Fakt ist auch: Wir haben in Deutschland sehr viele gute Spieler, gerade im Offensivbereich, Said ist einer davon."

"Auf gut Deutsch gesagt ist das pervers"

Doch auf derselben PK wurde Kwasniok deutlich schärfer, vor allem mit Blick auf die Gerüchte um Brighton, die laut Kwasniok "in keinster Form stimmen". Dazu sagte er: "Ich möchte niemandem zu nahe treten, aber am Ende kann irgendjemand etwas hinschreiben und behaupten."

Vor allem die Wirkung auf den jungen Spieler bereitet ihm Sorgen: "Ob das stimmt oder nicht, ob das an den Haaren herbeigezogen ist, spielt gar keine Rolle. Es führt aber dazu, dass ein 19-jähriger Spieler, über den wir alle sagen: 'Den müssen wir schützen', in dieser komischen sozialen Welt durchbeleidigt wird."

Kwasniok sieht dadurch auch die Freiheit auf dem Platz in Gefahr: "Es macht die Aufgabe nicht leichter für Said, das ist ein Fakt. Ich finde es traurig, dass es sich so entwickelt hat. Wir alle hätten mehr von Said, wenn wir weniger darüber berichten würden."

Zum Abschluss brachte er seine Argumentation noch einmal auf den Punkt: "Auf gut Deutsch gesagt ist das pervers, was heutzutage mit den 18-, 19-Jährigen passiert. [...] Am liebsten dribbelt Said. Wenn man sich die letzten vier, fünf Spiele anschaut: Er arbeitet mehr, aber dribbelt nicht mehr so viel. Da sind wir alle in der Verantwortung, dass wir ihm das ein bisschen genommen haben."

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