Kwasniok erklärt seine unglücklichen Aussagen zum eingestellten Fan-Support
Von Yannik Möller

Einmal mehr, so muss es eigentlich schon lauten, hat Lukas Kwasniok mit Aussagen für Verwunderung und Erstaunen gesorgt. Auf den eingestellten Support der Fans beim 2:2-Unentschieden gegen die TSG Hoffenheim - eine Reaktion auf einen Notfalleinsatz mit späterer Todesfolge - hatte der Cheftrainer des 1. FC Köln eher mit Enttäuschung reagiert.
"Es ist ein schwieriges Thema. [...] Es ist leider so, dass wir es in dieser Saison schon zum wiederholten Male erfahren mussten, dass teilweise Fans bei Auswärtsspielen nicht dabei waren, die Unterstützung bei Heimspielen nicht so da war, wie wir uns sie erhoffen", hatte Kwasniok verlauten lassen. Für seine Mannschaft sei das in dem Moment "schade" gewesen, weil das Heimspiel dann den theoretischen Vorteil verlieren würde, was wiederum "traurig" sei.
"Das war nicht meine Absicht": Kwasniok erklärt seine jüngsten Äußerungen
Nun hat Kwasniok sich aber erneut zu dieser Thematik zu Wort gemeldet - und sich dabei für seine unglücklichen Äußerungen entschuldigt.
"Es ist gar nicht so einfach, die richtigen Worte zu finden, gerade nach einem emotionalen Spiel. Deshalb möchte ich das jetzt nachholen", leitete der Köln-Coach auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel beim FC Augsburg ein (via Geissblog). Zunächst sprach er den Angehörigen des verstorbenen Fans sein Beileid aus und wünschte ihnen viel Kraft. "Es gibt nichts Schlimmeres, als einen geliebten Menschen zu verlieren."
"Ich wurde angesprochen auf den Support der Süd. Ich habe mich einfach extrem auf das Spiel und den Support der Süd gefreut. Mein Monolog sollte darauf gerichtet sein", führte Kwasniok hinsichtlich seiner am Wochenende getroffenen Aussage aus. Dazu betonte er, wie wichtig die Unterstützung der Fans gerade für und in Köln für die Mannschaft sei.
Auch der gezogene Vergleich zum Anti-Rassismus-Appell von Vincent Kompany sei lediglich auf die Länge seines Monologs bezogen gewesen. "Ich bitte um Entschuldigung, wenn ich jemandem auf den Schlips getreten bin oder etwas nicht beachtet habe. Das war nicht meine Absicht."
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