Deniz Undav ist in aller Munde. Der 29-Jährige tütete mit einem Doppelpack gegen die Elfenbeinküste nicht nur den Sieg und die damit verbundene Qualifikation für die K.o.-Phase ein, sondern läutete auch ein mögliches "Sommermärchen 3.0" ein.
Fünf Torbeteiligungen sammelte der Edel-Joker des DFB-Teams bereits – und ist damit gemeinsam mit Lionel Messi der Top-Scorer der WM. Undav spielte im Gegensatz zum Argentinier jedoch erst 56 Minuten im Turnier, ist also im Schnitt alle elf Minuten an einem Treffer beteiligt.
Top-Klubs standen Schlange
Beim VfB Stuttgart werden sie angesichts dieser Zahlen froh sein, den Vertrag mit dem Torjäger noch vor der Weltmeisterschaft bis 2029 verlängert zu haben. So braucht man sich keine Sorgen um einen möglichen Abgang des 29-Jährigen machen.
Dabei war das Interesse an Undav schon vor seinem WM-Traumstart groß, wie die Bild enthüllt. Die AC Mailand wollte den Stürmer vor dessen Verlängerung unbedingt verpflichten. Die Rossoneri führten sogar konkrete Gespräche bezüglich Gehalt und Vertragslaufzeit mit Undav und seinen Vertretern.
Allein war Milan mit seinem Interesse dabei nicht. Auch die AS Rom, der FC Como sowie Klubs aus Spanien und Saudi-Arabien buhlten um den 29-Jährigen, der sich am Ende jedoch für einen Verbleib in Stuttgart entschied.
Undav liebt Stuttgart
Das hat nicht nur sportliche Gründe. Undav fühlt sich mit seiner Ehefrau und Tochter in Stuttgart extrem wohl, zudem ist er beim VfB absoluter Fan-Liebling. Gleichzeitig hat er sich in seinen drei Jahren bei den Schwaben den Status als Führungsspieler erarbeitet, ist mittlerweile sogar Vize-Kapitän.
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Dieses Standing wollte er nicht aufgeben, zumal er auch innerhalb der Mannschaft sehr beliebt ist. Gleichzeitig hat der VfB gegenüber Milan auch ein sportliches Faustpfand: Anders als die Rossoneri spielt Stuttgart in der neuen Saison nämlich in der Champions League.
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