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Kurz vor Einigung: Warum Bayerns Wunschdeal doch noch platzte

Die Münchener hätten im letzten Winter wohl gerne Givairo Read verpflichtet. Der ehemalige Feyenoord-Boss hat über die Verhandlungen ausgepackt.
Givairo Read wäre beinahe zum FC Bayern gewechselt
Givairo Read wäre beinahe zum FC Bayern gewechselt | ANP/GettyImages

Auf der Suche nach Verstärkung wurde rund um den Jahreswechsel vor allem Givairo Read beim FC Bayern München gehandelt. Offenbar war der Rekordmeister einem Transfer des Rechtsverteidigers sogar näher als bislang gedacht, denn gegenüber dem Telegraaf hat mit Dennis te Kloese der damalige Geschäftsführer von Feyenoord Rotterdam, wo Read bereits seit 2023 unter Vertrag steht, offen über diesen Beinahe-Wechsel gesprochen.

Verhandlungen mit dem FC Bayern waren "schon sehr konkret"

"Ich habe mich im vergangenen Jahr vor der Winterpause aktiv um einen Transfer von Read zu Bayern München bemüht, dann kamen noch weitere Vereine ins Spiel", berichtete te Kloese dort. Angeblich handelte es sich um einen Transfer mit einem Volumen von rund 25 Millionen Euro.

Weiter führte te Kloese aus: "Im vergangenen Winter war geplant, einen Transfer abzuschließen, Givairo noch ein halbes Jahr bei Feyenoord spielen zu lassen und ihn im Sommer wechseln zu lassen." Schlussendlich scheiterte dieses Vorhaben jedoch an der verletzungsbedingten Zwangspause, durch die Read zunächst vor, aber auch noch nach dem Jahreswechsel und insgesamt über mehrere Monate aussetzen musste.

te Kloese mutmaßt rückblickend, dass ein Wechsel von Read zum FC Bayern oder einem großen Klub aus der englischen Premier League "durchaus realistisch" gewesen wäre. "Aber diese Vereine haben sich einfach etwas zurückhaltend verhalten, weil er sich verletzt hatte, und wollten abwarten, ob er wieder fit wird, auf Spitzenniveau zurückkehrt und viele Spiele hintereinander bestreiten kann", erklärte der ehemalige Feyenoord-Boss. Mit dem deutschen Rekordmeister hätte man sich voraussichtlich einigen können, die Verhandlungen seien zum damaligen Zeitpunkt "schon sehr konkret" gewesen.

Read dürfte mittlerweile kein Thema mehr in München sein. Größerer Bedarf besteht auf den Außenverteidiger-Positionen nach der Verpflichtung von Nathaniel Brown nicht mehr.


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