Die bereits vergleichsweise hohe Anzahl der Neuverpflichtungen mag es vielleicht ein bisschen kaschieren, doch ist auch Borussia Mönchengladbach darum bemüht, jeden Euro zweimal umzudrehen. Nach mehreren Jahren ohne nennenswerte Transfereinnahmen und den europäischen Wettbewerb, muss ein Sparkurs betrieben werden. Umso wertvoller ist jede einzelne Million.
Und genau hinsichtlich dieser einer Million Euro gibt es für die Borussia offenbar gute Nachrichten. Wie die Bild aufzeigt, wird die Borussia eine Million Euro an Mehreinnahmen rein durch den Spielplan bekommen. Klingt zunächst kurios, ergibt aber dennoch Sinn.
Zum ersten und letzten Heimspiel der Saison zieht Gladbach die Preise an
Im inzwischen ista-Borussia-Park genannten Stadion verkauft der Verein für die Heimspiele gestaffelte Tickets. Sitzplätze bei den absoluten Topspielen gegen den FC Bayern oder Borussia Dortmund kosten 59 Euro, bei den großen NRW-Duellen mit dem FC Schalke oder dem 1. FC Köln noch 49 Euro – und vergleichsweise geringe 29 Euro bei den Duellen mit Mainz 05, dem SC Freiburg und Co.
Durch den Spielplan ergibt sich aber folgende Konstellation: Beim ersten Heimspiel geht es gegen die SV Elversberg und beim letzten Heimspiel gegen den FC Augsburg. Zwei Gegner, die normalerweise in die Kategorie der günstigsten Tickets fallen würden. Dadurch, dass die Borussia gegen sie jedoch die Saison eröffnet und schließt, wird der Klub die Preise bei jeweils 20 Euro höher ansetzen.
Die Rechnung lautet also wie folgt: Rund 25.000 Tageskarten pro Partie, also etwa 500.000 Euro an Mehreinnahmen – und das dann gleich zweimal. So kommt eine Million Euro mehr in die Kassen des Klubs, weil er gegnerunabhängig auf die Attraktivität des ersten und letzten Heimspiels der Saison setzen kann.
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