Kuriose Bilanz: Werder Bremen besticht als Trainer-Killer
Von Yannik Möller

Nach rund zweieinhalb Jahren endet die erste Cheftrainer-Amtszeit von Dino Toppmöller im deutschen Profifußball. Am Wochenende entschied sich Eintracht Frankfurt nach dem 3:3-Unentschieden bei Werder Bremen dazu, sich vom 45-Jährigen zu trennen.
Während die SGE also die Suche nach einem Nachfolger von Toppmöller vorantreibt, kann sich Werder eine weitere Trainerentlassung auf die Fahnen schreiben. Es war bereits die vierte Entlassung eines Trainers, die nach einem Spiel gegen den Weser-Klub erfolgte. Eine ungewöhnlich deutliche Häufung, vor allem nach dem erst 18. Spieltag der Saison.
Werder muss geschlagen werden, sonst...
Die erste Entlassung erfolgte schon nach dem zweiten Spieltag: Bremen hatte durch den späten Ausgleichstreffer noch einen Heim-Punkt gegen Bayer Leverkusen erreicht. Später musste Erik ten Hag seine Sachen packen. Direkt am darauffolgenden Spieltag wurde ein deutlicher 4:0-Erfolg gegen Borussia Mönchengladbach gefeiert. Daraufhin wurde Gerardo Seoane freigestellt. Die dritte Trainerentlassung war die von Paul Simonis, als Folge des 2:1-Heimsiegs über den VfL Wolfsburg.
Ebenso kurios: Damit hat Werder ebenso viele Siege in der bisherigen Saison erreicht wie Trainerentlassungen verursacht. Böse Zungen würden behaupten, in der aktuellen Spielzeit muss es die Benchmark für halbwegs ambitionierte Klubs sein, gegen Bremen die drei Punkte einzufahren - ansonsten wird am Stuhl gesägt.
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