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Kurios: Warum der HSV finanziell vom Wolfsburg-Abstieg profitiert

Nicht nur in Paderborn dürfte die Freude über den Relegationssieg gegen Wolfsburg groß gewesen sein.
HSV-Sportdirektor Claus Costa bekommt zusätzliche Kohle
HSV-Sportdirektor Claus Costa bekommt zusätzliche Kohle | IMAGO/Eibner

Der Jubel in Paderborn war groß, als Schiedsrichter Felix Zwayer das Rückspiel der Relegation gegen den VfL Wolfsburg abpfiff. Mit 2:1 gewannen die Ost-Westfalen und machten damit den dritten Bundesliga-Aufstieg in der Vereinsgeschichte perfekt.

Für Wolfsburg hingegen ist der Abstieg der Super-GAU, ursprünglich waren die Wölfe mit Europapokal-Ambitionen in die Saison gegangen. Statt Istanbul oder Marseille heißen die Gegner in der neuen Saison nun Osnabrück oder Karlsruhe.

Ein Verein, der sich ebenfalls über den Aufstieg der Paderborner freuen kann, ist unterdessen der Hamburger SV.

Finanzspritze für den HSV

Denn der feststehende Abstieg der Wolfsburger hat große Auswirkungen auf die TV-Geld-Verteilung der Bundesliga. Da Wolfsburg nun nicht mehr da ist, und stattdessen drei Aufsteiger in der Liga sind, bekommen die Hamburger insgesamt rund 1,5 Millionen Euro mehr Fernsehgelder.

Das kommt daher, dass der HSV im Ranking an allen drei Absteigern aus St. Pauli, Heidenheim und Wolfsburg vorbeizieht. In der letzten Saison waren die Hamburger in der TV-Geld-Tabelle noch auf dem letzten Platz, 31,4 Millionen Euro bekamen sie. Zum Vergleich. Der FC St. Pauli auf Platz 17 bekam 32,7 Millionen, Heidenheim auf Platz 16 sogar 37,2 Millionen Euro.

Updates zu Vieira, Grönbaek & Co.

Es ist eine Finanzspritze, die der HSV gut gebrauchen kann. Denn Sportdirektor Claus Costa muss im anstehenden Transferfenster einen Umbruch moderieren. Neben dem bereits fixen Abgang von Ransford Königsdörffer zu Mainz 05 stehen auch hinter der Zukunft von anderen Schlüsselspielern wie Fabio Vieira oder Albert Grönbaeck noch Fragezeichen.

Bei Vieira ist der HSV laut Sky bereits im intensiven Austausch – sowohl mit dem Portugiesen selbst, als auch mit dem FC Arsenal. Dabei ist neben einer Fest-Verpflichtung auch eine erneute Leihe Thema. Vieira selbst ist dabei bereit, in Hamburg zu bleiben.

Wie der Portugiese soll auch Grönbaeck in der Hansestadt bleiben. Beim Dänen wollen die Rothosen die fünf Millionen Euro teure Kaufoption entweder ziehen, oder sie weiter runterhandeln.

Der letzte im Leihspieler-Bunde ist Philip Otele. Beim Flügelspieler herrscht intern weiter Uneinigkeit, weshalb eine schnelle Lösung nicht zu erwarten ist. Stattdessen könnte der 27-Jährige laut Florian Plettenberg gegen Ende des Transferfensters noch einmal ein Thema werden.

Kein Fragezeichen steht hingegen mehr hinter der Zukunft von Daniel Heuer Fernandes. Laut Sky wird der 33-Jährige seinen bis 2027 laufenden Vertrag um ein weiteres Jahr bis 2028 verlängern. Ein Abgang des Deutsch-Portugiesen dürfte damit vom Tisch sein.


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