Mit einer Niederlage, einem Sieg und einem Unentschieden hat Werder Bremen nach den ersten drei Spieltagen schon alle möglichen Gefühlslagen im Fußball erlebt. Die vier Punkte bedeuten zurzeit den zehnten Tabellenplatz und somit eine ruhige Ausgangslage, um am nächsten Samstagnachmittag einen bislang starken FC Augsburg zu empfangen.
Nicht wenige Werder-Fans hätten wohl einen schwächeren Saisonstart befürchtet, ausgehend von der Kaderplanung und den Transfers. Dafür ist federführend Clemens Fritz verantwortlich, der auch in diesem Transfersommer einige Kritik einstecken musste.
Fritz sicher: Es steckt noch mehr in der Mannschaft
"Kritik gehört dazu, das ist auch gut so. Ich habe es aber nicht so kritisch gesehen, wie es von außen gemacht wurde. Über die Berichterstattung habe ich mich geärgert. Dass so früh schon so draufgehauen wurde, fand ich der Mannschaft gegenüber enorm unfair", äußerte sich Fritz nun rückblickend über die vermeintlich falsche Annahme, der Kader wäre ein klarer Fall für den Abstiegskampf (via Bild).
"Wir haben mit den Mitteln, die uns zur Verfügung stehen, versucht, die bestmöglichen Lösungen für unseren Kader zu finden", betonte der Sport-Geschäftsführer. Und weiter: "Ich bin überzeugt davon, dass noch mehr in der Mannschaft steckt, wenn erst mal alle Abläufe verinnerlicht sind."
Was von der Kritik bleibt, ungeachtet der bisherigen Ausbeute: Werder setzt in einem Kader, der erst recht spät zu seiner aktuellen Form fand, noch immer auf vergleichsweise viele Leihspieler. Das limitiert natürlich die zukünftigen Handlungsoptionen und die Wertsteigerung der eigenen Spieler. Zunächst und vorrangig wird es aber darum gehen, eine möglichst ruhige Saison abseits des Abstiegskampfes zu spielen.
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