Serhou Guirassy hat seine zwischenzeitliche Flaute hinter sich gelassen und zuletzt wieder regelmäßig eingenetzt. Das hilft dem BVB im Rennen um die Champions-League-Qualifikation natürlich - aber auch dem Stürmer selbst, der im Sommer mit einem Wechsel liebäugelt und von einem letzten großen Vertrag träumt.
Die Bild berichtete, dass Guirassy mit seinem Lager längst den Markt sondiere und im Sommer wohl am liebsten nach Saudi-Arabien wechseln würde, um dort abzukassieren. Aufgrund des kürzlich gestarteten Kriegs im Nahen Osten sei ein Wechsel in die Wüste nun aber "immer weniger realistisch", wie es im Bericht heißt.
Tottenham heiß auf Guirassy
Somit bleibt ein Wechsel innerhalb Europas das wahrscheinlichere Szenario, sollte Guirassy den BVB im Sommer tatsächlich verlassen. Immer wieder wird die AC Mailand als möglicher Abnehmer genannt, doch gemäß der Bild hat nun ein weiterer Klub die Fühler ausgestreckt: Tottenham Hotspur!
Die Spurs spielen - wie schon im Vorjahr - eine ganz schwache Saison in der Premier League und befinden sich sogar in realer Abstiegsgefahr. Sollte Tottenham mit dem Schrecken davonkommen und die Klasse halten, muss man sich für die kommenden Aufgaben neu aufstellen. Guirassy soll einer derjenigen werden, um die herum die Nordlondoner ein neues Team aufbauen. Sein aktuelles Gehalt von zehn Millionen Euro plus Prämien könnte bei Tottenham nochmal aufgestockt werden.
Laut Bild-Angaben wurde Guirassy in den letzten fünf Spiele live von den Spurs beobachtet, dazu soll bereits Kontakt zwischen der Spielerseite und dem Verein bestehen.
In seinem bis 2028 datierten Vertrag besitzt der Stürmer zwar eine Ausstiegsklausel, dank welcher er Dortmund für 50 Millionen Euro verlassen kann. Da diese jedoch nur für absolute Top-Klubs gilt, könnte der BVB die Ablöse mit Tottenham (und Milan) frei verhandeln. Im Idealfall würde also sogar eine noch höhere Summe für den 30-Jährigen herausspringen. Dafür muss Guirassy aber natürlich weiter treffen; eine Flaute wie im vergangenen Herbst kann er sich nicht leisten.
