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Krise in Gladbach: Sommer-Transfers sorgen für Zoff

Die Verpflichtung einiger Spieler sorgte bei einzelnen Personen von Borussia Mönchengladbach wohl für deutliche Irritationen.
VonFabian Küpper
Hat Rouven Schröder den Kader falsch zusammengestellt?
Hat Rouven Schröder den Kader falsch zusammengestellt? | Christian Verheyen/GettyImages

Die neue Bundesliga-Saison ist zwar erst zwei Spieltage alt, für viele Fans von Borussia Mönchengladbach könnte sie allerdings schon wieder vorbei sein. Die Fohlen sind nach dem 3:4 gegen die SV Elversberg am vorläufigen Tiefpunkt angekommen.

Tim Kleindienst gab im Anschluss ein entlarvendes und emotionales Interview, für das er sich mittlerweile immer mehr Kritik gefallen lassen muss. Und auch innerhalb des Vereins fehlt es offenbar an der nötigen Geschlossenheit, wie ein Bericht der Sport Bild enthüllt.

Mehrere Transfer-Fehlentscheidungen?

Im Fokus dabei stehen vor allem die Sommer-Transfers und die Kader-Zusammenstellung generell. Laut der Sport Bild soll sich vor dem Spiel gegen Elversberg vermehrt die Frage gestellt worden sein, ob der Kader wirklich mit Rückschlägen umgehen kann. Nach dem Spiel gegen den Aufsteiger muss man diese Frage eindeutig mit "Nein" beantworten.

Unter dem Brennglas steht auch Ko Itakura. Der 29-Jährige kehrte von Ajax Amsterdam in den Borussia-Park zurück und sollte der neue Abwehrchef werden. Intern soll es allerdings Zweifel an dieser Entscheidung geben, da Itakura bei Ajax nur Teilzeitkraft war und zudem immer wieder Fehler in sein Spiel einbaute.

In puncto Transfers sollen auch die Verpflichtungen von David Herold und Enzo Leopold hinterfragt worden sein, die aus der 2. Bundesliga kamen. In beiden Fällen gab es offenbar Zweifel, ob das Duo das Niveau der Mannschaft wirklich anheben kann.

Kühn-Verpflichtung sorgt für Fragezeichen

Zu guter Letzt sorgte auch die Verpflichtung von Nicolas Kühn am Deadline Day vor allem innerhalb der Mannschaft für Irritation und Verwunderung. Zwar fällt der 26-Jährige mit einer Muskelverletzung nun erstmal aus, aber auch ohne Kühn war die Offensive quantitativ eigentlich gut besetzt.

Insofern dürfte die Führungsetage rund um Sportchef Rouven Schröder, Präsident Rainer Bonhof und Geschäftsführer Stefan Stegemann bald nervös werden, wenn die Ergebnisse ausbleiben. Trainer Eugen Polanski soll laut der Sport Bild zwar noch nicht zur Disposition stehen, aber klar ist auch: Weitere Niederlagen darf sich der 40-Jährige nicht erlauben.


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