Während der Fokus der Fußballwelt überwiegend auf der Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko liegt, laufen im Klubfußball die Vorbereitungen auf die kommende Spielzeit. So ist das auch bei Borussia Dortmund, bei dem sich in diesem Transfer-Sommer einige Fragen ergeben.
Dementsprechend haben die Verantwortlichen des Bundesliga-Vizemeisters einiges zu tun. So viel, dass BVB-Trainer Niko Kovač einem Bericht der Bild zufolge seinen Urlaub in seiner Heimat Kroatien unterbrach, um bei der Beantwortung wichtiger Kader-Fragen mitzudiskutieren.
Was passiert mit Adeyemi?
Gerade auf der abgebenden Seite wünschen sich die Verantwortlichen rund um Sportdirektor Ole Book und Geschäftsführer Lars Ricken baldige Klarheit. Beispielsweise im Fall von Karim Adeyemi. Die Zukunft des Flügelflitzers ist weiter ungewiss, sein Vertrag besitzt noch eine Gültigkeit bis 2027.
Fest steht, dass es die Schwarz-Gelben vermeiden wollen, den 24-Jährigen in einem Jahr ablösefrei abzugeben. In diesem Kontext ist auch eine Trennung in diesem Sommer denkbar. Es soll eine zeitnahe Entscheidung folgen.
Zugänge für die Offensive?
Welches Unterfangen im Rahmen des BVB-Gipfels laut der Bild ebenfalls thematisiert wurde und eine hohe Priorität in Dortmund besitzt, ist die Nachfolge von Julian Brandt. Demnach soll zeitnah ein Nachfolger verpflichtet werden, welcher vor allem den Scoring-Output des abwandernden Brandts (elf Tore & vier Vorlagen) abdecken beziehungsweise sogar überbieten kann.
Auch der Name Jadon Sancho soll mal wieder zur Sprache gekommen sein. Ein weiteres Comeback des Engländers soll allerdings ausschließlich zum Thema werden, sollte dieser auf Handgeld und ein hohes Gehalt verzichten.
Die Planungen auf der Außenverteidigung
Auf den Außenverteidigerpositionen wird sich beim BVB noch etwas verändern. Yan Couto soll weiterhin verkauft werden, die Verhandlungen mit dem interessierten italienischen Verein Como sollen laut dem kicker allerdings noch nicht so weit fortgeschritten sein.
Auch ein Abgang von Julian Ryerson ist weiterhin eine Möglichkeit, gerade weil dieser sich aktuell mit der norwegischen Nationalmannschaft auf der größten Bühne der Welt zeigen kann. Sollten die Dortmunder in seinem Fall ein gutes Angebot bekommen, könnte Bewegung in die Personalie kommen.
Wenn der geplante Abgang von Couto in die Tat umgesetzt werden kann, soll ein Ersatz für die Rechtsverteidigung verpflichtet werden. Auf der Linksverteidigung hat man mit Kauã Prates ja bereits vor Monaten eine neue Option für die Zukunft gefunden.
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