Schalke 04 wird in der kommenden Saison in der Bundesliga an den Start gehen. Damit rechneten vor dem Beginn der letzten Spielzeit nicht einmal die größten Optimisten. Doch die Königsblauen überraschten alle und stiegen als Zweitliga-Meister souverän auf.
Eine Schlüsselrolle dabei spielte Soufinae El-Faouzi. Der 23-Jährige war als Dauerläufer im Mittelfeld unersetzbar und gehörte zu den wichtigsten Spielern der Knappen. Die gute Saison des marokkanischen Nationalspielers weckt dabei auch Begehrlichkeiten bei anderen Klubs.
Ordentliche Gehaltserhöhung?
Schalke will einen Wechsel seines wertvollsten Profis (neun Millionen Euro Marktwert; Quelle: transfermarkt.de) dabei selbstredend unbedingt verhindern. Sportvorstand Frank Baumann will deshalb den noch bis 2029 laufenden Vertrag des 23-Jährigen unbedingt verlängern – laut der Bild soll der neue Kontrakt bis 2030 laufen.
Die Zeitung berichtet ebenfalls, dass in diesem Zuge auch sein Gehalt angepasst werden soll. Aktuell verdient er 20.000 Euro pro Monat, verlängert er seinen Kontrakt würden es 80.000 Euro pro Monat sein. Damit würde er in die "Stammspieler"-Kategorie fallen.
Schalkes verzwickte finanzielle Lage
Wichtig: Eine Ausstiegsklausel soll dabei ausdrücklich nicht Teil des Deals werden, wenngleich sie in den Verhandlungen Thema werden dürfte. Das habe den Grund, da Schalke weiterhin so hohe Verbindlichkeiten plagen, dass der Klub einem attraktiven Angebot ohnehin zustimmen müsse.
Noch immer hat der Klub 151,4 Millionen Euro an Verbindlichkeiten, weshalb die Königsblauen es sich nicht leisten können, jegliche Angebote für El-Faouzi und andere Schlüsselspieler zu ignorieren. Allerdings hat der 23-Jährige auch bereits betont, dass er sich einen Verbleib vorstellen kann. Ob diese Aussage aber gleichbedeutend mit einem Bekenntnis für eine mögliche Vertragsverlängerung ist, werden die nächsten Wochen und Monate zeigen.
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