In drei der bislang fünf Spiele bei der Weltmeisterschaft stellte Didier Deschamps ihn nicht nur in die Startelf, sondern wechselte ihn auch nicht aus: Manu Koné hat am bisher so beeindruckenden Wirken von Frankreich also auch seine Aktien.
Mit guten Leistungen bei der WM kann sich der Mittelfeldspieler auch für neue Klubs empfehlen. Zwei Jahre nach seinem Wechsel zur AS Rom wird Koné mit einem möglichen Sommer-Wechsel in Verbindung gebracht. Vereine aus verschiedenen Ligen gelten als interessiert. In der englischen Premier League ist es vor allem der FC Arsenal und in der spanischen La Liga soll Atlético Madrid ein Auge auf ihn geworfen haben.
Falls Koné wechselt: Auch Gladbach würde wohl noch von einem Transfer profitieren
Aus der Sicht von Borussia Mönchengladbach stellt sich eine wichtige Frage: Sollte Koné in diesem Sommer wechseln, würde der Bundesligist davon auch noch profitieren?
Informationen der Rheinischen Post zufolge würde die Borussia tatsächlich noch finanziell mitverdienen, wenn der 25-Jährige zur nächsten Saison bei einem neuen Klub unterschreibt. Im Rom-Vertrag wurde demnach eine Weiterverkaufsbeteiligung vereinbart. Wie hoch diese Beteiligung ausfällt, wird jedoch nicht erwähnt.
Die RP macht zumindest am Beispiel von branchenüblichen zehn Prozent fest, dass Gladbach möglicherweise um die drei Millionen Euro einstreichen könnte. Dieses Rechenbeispiel fußt auf der Annahme, dass Koné für 50 Millionen Euro wechseln würde. Der Gewinn für den italienischen Hauptstadtklub würde dann etwa 30 Millionen Euro betragen – wovon dann die zehn Prozent an den Niederrhein fließen würden. Das ist allerdings lediglich ein Beispiel, das zudem den von transfermarkt geschätzten Marktwert als Transfersumme ausgeht.
Eines dürfte aber klar sein: Sollte Koné tatsächlich zu einer mehr oder weniger zu erwartenden Ablösesumme wechseln, könnte die Borussia noch die ein oder andere Million daraus mitnehmen. Insbesondere angesichts der finanziellen Ausgangslage wäre ein solcher Boost sehr hilfreich. Je eher desto besser, sodass es vielleicht auch noch Auswirkungen auf die eigene Transferpolitik haben könnte.
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