Kompany rotiert die Defensive. Wie spielt Bayern gegen Mainz?

Der FC Bayern geht als klarer Favorit in das Heimspiel gegen Mainz 05. Vincent Kompany verzichtet daher auf Stillstand und setzt mit mehreren personellen Anpassungen gezielte Akzente.
Bayern bringt neue Kombination für Defensive
Bayern bringt neue Kombination für Defensive / Marc Atkins/GettyImages
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Die Partie gegen Mainz 05 bietet auf den ersten Blick wenig Anlass für Experimente. Dennoch entscheidet sich Vincent Kompany für mehrere personelle Anpassungen. Vor allem in der Defensive wagt der Trainer den Schritt, der zweiten Reihe eine Chance zu geben.

Defensive mit neuer Struktur

In der Viererkette geht Kompany einen auffälligen Weg. Sowohl Jonathan Tah als auch Dayot Upamecano nehmen zunächst nur auf der Bank Platz. Links verteidigt vermutlich Bischof, im Zentrum bilden Hiroki Ito und Minjae Kim das Innenverteidiger-Duo. Rechts darf Josip Stanisic beginnen.

Damit verändert Kompany die defensive Achse deutlich und schickt eine eher unerfahrene Kombination auf den Platz. Die Entscheidung fällt bewusst aus und unterstreicht, dass der Trainer auch von den Routiniers eine eingespielte Leistung erwartet.

Goretzka zurück, Díaz bekommt Pause

Auch im Mittelfeld nimmt Kompany Anpassungen vor. Leon Goretzka rückt wieder von Beginn an in die Mannschaft und ersetzt Aleksandar Pavlović. Joshua Kimmich bleibt dabei gesetzt und bildet gemeinsam mit Goretzka die Zentrale.

In der Offensive erhält Luis Díaz eine Pause. Stattdessen darf Serge Gnabry von Beginn an auflaufen. Hinter Mittelstürmer Harry Kane agieren zudem Lennart Karl und Michael Olise. Das Spiel gegen die Mainzer darf eben nicht als einfacher Sieg betrachtet werden. Der Matchplan könnte von den Bayern viel Druck nach vorne verlangen, um die neue Defensive zu entlasten.

Mainz mit Personalproblemen

Der Gegner aus Mainz reist personell angeschlagen nach München. Die gesperrten Dominik Kohr und Paul Nebel fehlen ebenso wie Robin Zentner. Für den neuen Cheftrainer Urs Fischer dürfte der Start in Mainz kaum schwerer sein. Zum einen fehlen zahlreiche wichtige Stammkräfte, die der Mannschaft Sicherheit geben, zum anderen muss er ausgerechnet beim Rekordmeister in der Allianz Arena antreten.

Die Bayern-Startelf

Neuer – Bischof, Ito, Minjae, Stanisic – Kimmich, Goretzka – Gnabry, Karl, Olise – Kane

Die Mainz-Startelf

Batz - da Costa, Bell, Potulski - Kawasaki, Sano, Maloney, Veratschnig, Lee - Böving, Hollerbach


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