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Kompany mit Lob für Schalke – und einem spannenden England-Vergleich

Als Aufsteiger und klaren Underdog nimmt Vincent Kompany den FC Schalke angeblich nicht wahr.
Vincent Kompany hatte nette Worte für Schalke übrig
Vincent Kompany hatte nette Worte für Schalke übrig | DeFodi Images/GettyImages

Als einer der drei Aufsteiger hat der FC Schalke am Samstagabend die Partie vor der Brust, die in der Bundesliga die mit Abstand größte Ungleichheit bietet: Ein Klub, der vor wenigen Monaten noch in der 2. Bundesliga aufgespielt hat, will gegen den deutschen Rekordmeister bestehen. Entsprechend sind die Rollen auch klar verteilt.

Für die Gelsenkirchener wird es wohl vorrangig darum gehen, sich in der heimischen Arena bestmöglich zu verkaufen und die Hucke nicht allzu voll zu bekommen. Und trotzdem hat mit Vincent Kompany der Cheftrainer des FC Bayern einige nette Worte für den S04 übrig.

Kompany redet Schalke stark – und zieht einen spannenden England-Vergleich

"Wenn ich jetzt Schalke sehe... man könnte nicht sofort sagen, dass das ein Aufsteiger ist."
Vincent Kompany (kicker)

"Wenn ich jetzt Schalke sehe... man könnte nicht sofort sagen, dass das ein Aufsteiger ist", lobte Kompany auch die Größe und Qualität des amtierenden Zweitliga-Meisters (via kicker). Er sieht Königsblau als "schon stabilen" Gegner für sein eigenes Team. Auch den ersten Spieltag wollte er nicht überbewerten: "Das war in Augsburg natürlich schwierig, aber wenn man die Vorbereitung schaut und so … Ich glaube persönlich nicht, dass die zu viele Probleme bekommen diese Saison." Später, also nach dem ein oder anderen Jahr, könne der S04 sogar wieder "höhere Ziele" ausrufen.

Die Münchener müssten am Samstagabend "nicht nur gegen einen Aufsteiger, sondern gegen einen Bundesliga-Verein" antreten, bemühte sich Kompany um ein möglichst ausgeglichenes Bild zwischen dem FCB und Schalke – selbstverständlich ganz im Sinne des vollen Fokus seiner Mannschaft.

Dazu machte Kompany auch einen spannenden Vergleich zu den Aufsteigern in der englischen Premier League auf. "Die Vereine, die dort hochkommen, müssen sofort 150 oder 200 Millionen in einem Transferfenster ausgeben", mahnte der Bayern-Coach und betonte damit zugleich die Ungleichheit der beiden Ligen. Der Vergleich wird beim Anblick der Zahlen umso deutlicher: Während die Knappen rund drei Millionen Euro ausgegeben haben, baute sich Ipswich Town eine nahezu gänzlich neue Mannschaft – für mehr als 200 Millionen Euro.


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