So gut das Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League gegen Atalanta Bergamo vom Ergebnis her ausgefallen ist, so schlecht verlief es personell für den FC Bayern. Mit Alphonso Davies, Jamal Musiala und Jonas Urbig gab es gleich drei Spieler, die im Anschluss an die Partie verletzungsbedingt ausfallen werden.
Zuletzt gab es bereits die ersten Diagnosen für das Trio (90min berichtete). Während sich Davies eine Muskelzerrung im hinteren Oberschenkel zugezogen hat, gab es bei Musiala eine "Schmerzreaktion" am linken Sprunggelenk, das er sich im Sommer verletzt hatte. Urbig wiederum trug eine Gehirnerschütterung davon.
Kompany erklärt: Dann stehen Musiala und Co. wieder zur Verfügung
Vor dem Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen (Samstag, 15:30 Uhr) hat sich Vincent Kompany nochmal etwas detaillierter zu den Ausfallzeiten seiner drei Spieler geäußert. Gewiss ist eines: Sie alle werden für das Duell mit der Werkself ausfallen.
Insgesamt hätte es aber schlimmer kommen können, so der Bayern-Cheftrainer. Urbig, so seine Vermutung, dürfte im Laufe der nächsten Woche wieder einsteigen können. Da der Zeitpunkt aber noch nicht absehbar ist, ist sein Einsatz für das Rückspiel gegen Atalanta mindestens fraglich, wenn nicht gar sehr unwahrscheinlich.
Musiala werde voraussichtlich schon zu Beginn der nächsten Woche wieder mittrainieren können, führte Kompany weiter aus. Dabei wird vermutlich genau geschaut, ob es erneut zu einer solchen Schmerzreaktion kommt – um im Fall der Fälle noch etwas Vorsicht walten zu lassen. Bei Davies zeigte sich der Coach allerdings nicht ganz so optimistisch: Die Länderspielpause werde ihm helfen, sodass er bestenfalls im Anschluss daran wieder zum Team stoßen könne. Dementsprechend wäre ein Comeback des Außenverteidigers in den ersten ein, zwei April-Wochen denkbar.
Abseits dieses Trios gibt es aber auch noch keine Entwarnung bei Manuel Neuer. Er wird Urbig gegen Atalanta nicht ersetzen können, da er selbst noch an seinem Muskelfaserriss laboriert. Deshalb ist laut Kompany davon auszugehen, dass auch die eigentliche Nummer eins erst nach der Länderspielpause wieder zur Verfügung stehen wird.
