Bislang schien es nahezu unausweichbar zu sein, dass sich die Wege von Robert Glatzel und dem Hamburger SV zur nächsten Saison trennen werden. Zu selten wurde der Angreifer für seinen Geschmack eingesetzt, was er in einem Frust-Interview vor ein paar Wochen auch deutlich machte.
"Ich habe noch ein Jahr einen Vertrag. Klar ist aber auch, dass ich so eine Situation, wie ich sie in den vergangenen neun Monaten hatte, auf keinen Fall noch einmal erleben will. Das steht für mich fest", hatte Glatzel dabei gegenüber der Mopo verlauten lassen. Spätestens mit seinem sehenswerten Treffer bei der 1:3-Niederlage bei Werder Bremen, einem seiner seltenen Startelf-Einsätze in dieser Spielzeit, scheint aber wieder etwas mehr Spielraum in diese Ausgangslage gekommen zu sein.
HSV-Verbleib ist für Glatzel wieder zur denkbaren Option geworden
Inzwischen sei "alles wieder möglich", wie es das Hamburger Abendblatt im Hinblick auf die Glatzel-Zukunft beim HSV formuliert. Gemeint ist damit, dass sich der 32-jährige Stürmer mittlerweile wieder grundsätzlich vorstellen kann, auch die nächste Saison noch beim diesjährigen Aufsteiger zu verbringen.
Eine Vertragsverlängerung ist zwar kein Thema, aber zumindest das Erfüllen seines aktuellen Arbeitspapieres bis 2027. Dem Bericht zufolge wäre sogar ein Karriereende mit anschließendem Posten beim HSV denkbar. Trotzdem bleibt ein Abgang weiterhin ein ebenfalls realistisches Szenario, ein Wechsel ins Ausland scheint dabei die naheliegendste Option zu sein.
Konkrete Gedanken macht sich Glatzel dem Hamburger Abendblatt zufolge aber noch nicht. Zunächst steht für ihn, sowie auch für den Verein, der Klassenerhalt im Fokus. Je eher dieser abgesichert ist, desto eher dürfte er eine Zukunftsentscheidung treffen.
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